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Patienten Brustkrebs

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Guter Ratgeber

Der neue Kampf gegen den Krebs

Technologie hilft: Mit digitaler Datenanalyse wollen Unternehmen und Wissenschaftler die Behandlung der Volkskrankheit präziser machen. Dazu gibt es bestechende Ideen.

Die Krebsmedizin ist seit Jahren im Umbruch: Neue Medikamente, individuelle Therapien und Technologien sollen die Volkskrankheit beherrschbarer machen. Auch Technologiekonzerne wie Google und IBM mischen mit und wollen mit Hilfe Künstlicher Intelligenz und auf Basis der Masse an Daten fortan bessere Diagnosen ermöglichen. Wie könnte die Behandlung in der Zukunft idealerweise einmal aussehen? Der Krebspatient geht zur Erstuntersuchung in sein örtliches Krankenhaus. Dort speist der Arzt alle Testergebnisse in einen Computer ein, der innerhalb kürzester Zeit eine genaue Analyse des Tumors und eine Übersicht der Behandlungsoptionen ausspuckt. Per Videokonferenz schaltet sich der örtliche Onkologe dann mit Spezialisten aus aller Welt zusammen und entscheidet, welche Therapie die beste ist.

Die Idee ist bestechend“, sagt Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender und wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg, wo man genau an solchen Technologien forscht. „Man kann unser Expertenwissen schon gegen das Maschinenwissen testen. Aber eine Behandlung kann man darauf noch nicht aufbauen“, sagt Baumann. Im Moment seien solche Technologien noch nicht im klinischen Alltag angekommen, sondern befänden sich erst im Forschungsstadium. „Derzeit läuft die erste Diagnostik immer nach dem gleichen Schema ab“, erläutert der Onkologe. Der Patient gehe mit ersten Symptomen zum Arzt.

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