Mit diesen Verfahren können Nebenwirkungen nach Krebsoperationen besser behandelt werden

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Guter Ratgeber

Mit diesen Verfahren können Nebenwirkungen nach Krebsoperationen besser behandelt werden

Nach Krebsoperationen hilft die Supermikrochirurgie

Wiener Ärzte haben zwei Verfahren weiterentwickelt, die es ermöglichen, Nebenwirkungen nach Krebs-OPs besser zu behandeln. Eingesetzt wird dabei die sog. Supermikrochirurgie, mit der winzige Nähte möglich werden.

Zu den schwersten Nebenwirkungen nach der Entfernung eines Tumors zählen Lymphödeme, also Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe. Lymphödeme können sowohl zu großen Schmerzen als auch zu Hautinfektionen oder zum Funktionsverlust von Armen oder Beinen führen und die Lebensqualität des Patienten stark beeinträchtigen.

Zerstörte Lymphgefäße zu sanieren ist nicht einfach, da ihre Größe teilweise unter 0,7 Millimeter liegt und sie mit traditionellen Verfahren nicht genäht werden können. Möglich ist dies jedoch mit der Supermikrochirurgie.

Herkömmliche Verfahren verbinden noch intakte Lymphkanäle mit naheliegenden Venen, so dass es über den Blutkreislauf zu einer Ableitung der Lymphflüssigkeit kommen kann, welche sonst ins Gewebe gelangt wäre. Neuere Methoden erlauben es dem Chirurgen jedoch, Lymphknoten an unversehrten Stellen des Körpers zu entnehmen und an Stellen des Körpers zu verpflanzen, an denen Lymphknoten im Zuge einer Krebs-Op entfernt oder zerstört werden mussten.

In der Fachwelt sind diese Verfahren noch wenig bekannt, sie erlauben jedoch eine zügige Schmerzlinderung und verbessern den Alltag der Patienten deutlich.

Quelle:

Supermikrochirurgie hilft nach Krebs-OPs

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