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Heilpflanzen, Magnetismus, Ernährung… wie Methoden der alternativen Medizin im Alltag helfen

Catherine aus der französischen Community ist Unterhaltungskünstlerin. Im November 2014 wurde ihr ein triple-negativer Brustkrebs 3. Grades diagnostiziert. Sie schwört auf alternative Behandlungsmethoden und berichtet auf Carenity, wie sie ihre Krankheit besiegt hat.

Wie haben Sie davon erfahren, dass Sie Krebs haben? Durch eine Kontrolluntersuchung/Mammographie?

Im April 2014 stellte meine Frauenärztin Unregelmäßigkeiten in meiner Brust fest, aber Ultraschall und Mammographie wiesen auf etwas gutartiges hin. Es wuchs, aber dem wurde kaum Beachtung geschenkt. Im November bestand ich dann darauf, eine Biopsie machen zu lassen, die Ärzte belächelten mich. 15 Tage später sah die Welt dann plötzlich ganz anders aus.

Wie haben Sie auf die Diagnose reagiert?

Mir wurde die Diagnose ohne jedes Feingefühl mitgeteilt, ich war völlig auf mich allein gestellt und musste in dem Krankenhaus, das gerade renoviert wurde, die richtigen Anlaufstellen in der Gynäkologie suchen. Ich war verloren, mein Körper war Roboter, ich fühlte meine Beine nicht mehr, ich konnte nicht mehr denken.

Welchen Behandlungen gingen Sie nach?

Chemo, Operation, Strahlentherapie.

Heilmethoden aus der alternativen Medizin haben Ihnen dabei geholfen, Ihren Krebs zu besiegen. Wie kamen Sie auf die Idee?

Ich ging zu einem Heiler, der mit Magneten arbeitet, um das “Feuer” von der Strahlentherapie abzulegen. Diese Praktik wurde mir von anderen Betroffenen aus der Krebshilfe empfohlen.

Ich wurde ebenfalls von einem homöopathischen Arzt und einem Heilpraktiker begleitet. Seit einigen Monaten habe ich außerdem ein Magazin ("Alternatives Wohlfühlen") abonniert, in dem ich interessante Informationen finde, die von der allopathischen Medizin überhaupt nicht kommuniziert werden.

Können Sie uns erläutern, welchen komplementären Behandlungsmethoden Sie nachgingen?

Magnetismus

Dadurch wurden Verbrennungen durch die Strahlentherapie umgehen aufgelöst. Ich ging in die Praxis des Heilers und einige Tage später hatte ich neue Verbrennungen, die er mit Hilfe eines Fotos, das ich ihm gegeben hatte, auflösen konnte. Seitdem komme ich immer wieder auf diese Methode zurück, um meine Energiereserven aufzuladen.

Heilpflanzen

Auf Anraten eines Heilpraktikers habe ich Kuren mit Extrakten verschiedener Knospen und Desmodium gemacht, um meinen Körper zu entgiften.

Es ist nun 3 Jahre her, dass ich sämtliche traditionellen Behandlungen beendet habe, aber ich nehme weiterhin Desmodium oder Mariendistel als Kur, sowie Vitamin D3 +++ in Verbindung mit Vitamin K2. Ich habe auch mehrere Spirulina-Kuren gemacht. Seit beginn der Chemo leide ich unter Nebenwirkungen wie Neuropathien. Seitdem bekämpfe ich diese mit Physiotherapie, Drainagen und verschiedenen Entgiftungsmitteln. Seit ein paar Monaten spüre ich endlich die positive Effekte.

Ich habe außerdem Aloe Vera-Kuren gemacht, ätherische Öle verwendet und viel Kräutertee getrunken, um die Gifte, die mir injiziert wurden, so weit wie möglich zu eliminieren.

Sport

Ich war schon immer sehr sportlich: Laufen, Fitnessstudio, Radfahren, Joggen… aber nicht mehr so oft. Ich Winter lass ich mir das Skifahren nicht entgehen.

Wenn ich von der Chemo nach Hause kam, zwang ich mich 40 Minuten auf dem Fahrradergometer zu trainieren, auch wenn es mir nicht gut ging. Ich redete mir ein, dass ich so die giftigen Substanzen der Behandlung aus meinem Körper eliminierte. Der Vorteil war, dass ich dadurch auch weniger Probleme mit Übelkeit hatte.

Sport ist eine positive Droge und gibt Kraft, also warum sollte man genau in den Momenten, wo man diese besonders braucht, darauf verzichten? Leicht ist es auf jeden Fall nicht, man muss sich schon ganz schön in den Hintern treten…

Ernährung

Man informiert uns nicht ausreichend darüber, wie wir uns Ernähren sollten. Krebszellen ernähren sich vor allem von Kohlenhydraten, also Zucker, daher sollte man darauf möglichst verzichten. Ich ernähre mich ketogen (wenn auch nicht ganz streng). Das Prinzip besteht darin, Kohlenhydrate zu vermeiden, ebenso wie Käse, andere Milchprodukte und Fleisch, dafür Lebensmittel die reich an pflanzlichen Fetten sind zu konsumieren, wie zum Beispiel Avocados, Nüsse, Mandeln, aber auch Fisch (Makrele, Sardinen, Wildlachs ...) und Gemüse mit einem niedrigen glykämischen Index.

Ich empfehle jedem vorsichtshalber auf Milchprodukte zu verzichten. Wir sind Säugetiere und in der freien Natur werden Tiere schnell entwöhnt, warum also sollten wir solche Produkte konsumieren, vor allem Kuhmilch? Diese soll ein Kalb ernähren und ist für den Menschen viel zu reichhaltig! Verkalkungen in den Brüsten und in der Prostata sind teilweise darauf zurückzuführen ... Wir müssen die Augen öffnen, auf uns selbst aufpassen und uns nicht von dieser Geschäftswelt verseuchen lassen! (von den Pharmaunternehmen mal ganz abgesehen)

Welchen Rat würden Sie einer Patientin geben, die gerade ihre Diagnose erhalten hat?

Um Panik zu vermeiden, schau nicht zu sehr ins Internet, jeder Fall ist einzigartig!

Mein Rat: Die Genesung liegt sowohl in der Hand der Betreuer, als auch in der Hand der Patientinnen. Man muss selbst um seine Heilung kämpfen!

Ein Schlusswort?

Zögert nicht euch an Vereinigungen und Selbsthilfegruppen zu wenden (Krebshilfe ...), dort gibt es eine Menge gut ausgebildete Fachleute, die helfen können (Psychologen, Sophrologen, Fitnesstrainer...).

Vielen Dank an Cathy Mini, die ihre Tipps mit uns geteilt hat! Zögert nicht, einen Kommentar zu hinterlassen und euch zum Thema auszutauschen!