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am 02.05.16

Halloli, Jonas78

ja - war wohl irgendwie eindeutig

Gruss ... Sabine

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am 04.05.16

Halloli Jonas,

die aktuellen Mengen an Blutzuckermessstäbchen waren eine Kampfergebnis des Landesverband NRW, der sich in Auseinandersetzungen mit Politik und Krankenkassen dafür stark gemacht haben. Ebenso dass die Teststreifen im Jahr 1993 von der Zuzahlung für Arzneimittel ausgenommen wurden.

Aktuelle sind wir im Bezug auf die Zulassung des CGM aktiv.

Im Landtag NRW treffen sich Engagierte regelmäßig mit Politikern aller Parteien um diese über die Relevanz/Menge der Diabeteserkrankung in Deutschland zu informieren und für Präventionsmaßnahmen zu werben. Außerdem wünschen wir uns eine Diabetesregister in NRW am besten in ganz Deutschland (diese Register gibt es in fast allen Ländern Europas). Damit Maßnahmen im Bezug auf Diabetes auch beurteilt werden können, viele Dinge gehen den Bach runter, weil es keinen wissenschaftlichen Nachweis gibt (der aber auch nicht gefördert wird - Stichwort : Förderung von Diabetikerwarnhunden). Als kleiner Erfolg soll es dieses / nächstes Jahr einen Tag zum Thema Diabetes und Arbeitswelt geben.

Bezüglich der Diabetikerwarnhunde erarbeitet der DDH-M LV NRW in Workshops mit Hundetrainerinnen und Betroffenen unter meiner Leitung "Qualitäts- und Ausbildungsstandards für Diabetikerwarnhunde" mit dem Ziel diese Hunde bei

In Zusammenarbeit mit diabetes.de (Zusammenschluss von Diabetologen, diabetes Behandelnden und Betroffenen) gibt es die jährlich Diabetes-Charity-Gala in Berlin unter Teilnahme relevanter Politiker für die Gesundheitsversorgung BRD, wo wieder über die Relevanz von Diabetes in der deutschen Bevölkerung informiert und engagiert wird.

In Aachen wird momentan eine Infoveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt und Schulamt angedacht, zwecks Information von Lehrkräften zum Thema "Diabetes in der Schule".

Das ist das was mir so ad-hoc einfällt ... bestimmt gibt es noch mehr

Gruss ... Sabine

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am 07.05.16

Hallo Verena,

gute Organisation und ein gutes Team im Bezirksvorstand und besonders einen lieben Chef, der mir dafür auch mal in der Woche freigibt.

Was mir wichtig ist, wird versucht zu verwirklichen bzw. so delegiert, dass andere für mich einspringen. Vieles ist auch nicht auf mein alleiniges Engagement gewachsen, sondern eine Möglichkeit, die in der Vereinsarbeit liegt. Einige Termin liegen an Wochenenden, dass geht besonders gut oder am Abend nach der Arbeit.

Daneben immer darauf geachtet, dass ich auch genug Zeit für meinen Mann und mich habe. Obwohl ich das Glück habe, dass er sich genauso engagiert im DDH-M wie ich auch.

Ansonsten: da wo man will, kann man auch - egal ob man von 9-18 Uhr in der Woche arbeitet (bis auf freitags bis 14 Uhr) und dann auch noch 3mal die Woche ins Fitnessstudio geht. Damit holt man sich dann Energie für die restlichen Termine

Gruss ... Sabine

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am 18.05.16

Halloli Verena,

ich versuche mit meiner Ernährung nicht zuzunehmen, d.h. meine Fettpölsterchen zu erhöhen, da eine Fettzelle mehr Insulin für die Versorgung braucht als eine Muskelzelle. Ausserdem bevorzuge ich Essen mit einem geringen glykämischen Index (Produkte, die den Blutzucker nicht schnell steigen lassen - der Normwert dabei ist der Blutzuckeranstieg bei 100 g Apfel).

Ich trotzdem esse worauf ich Lust habe, wobei ich immer ein Auge auf geringen Fettgehalt und Kohlehydratmenge habe, Fettgehalt wegen zunehmen, KH wegen Spritzmenge. Ansonsten stehe ich auf gesunde und ausgewogene Ernährung (nah an den Ernährungsempfehlungen der Deutsche Ernährungsgesellschaft) - viel Vollkorn, Gemüse, Obst, relativ wenig Fleisch, wenig Süßigkeiten/Kuchen.

Dabei kommt es trotzdem vor, dass ich mal einen Kuchen esse oder auch mal ein Eis (ich wohne leider direkt neben einer Eisdiele). Bei Currywurst mit Fritten sind die Fritten fettreduziert und die Currysosse selbstgemacht.

Vor dem Einkauf eines neues Produkten wird die Inhaltsliste und die Verteilung der Kohlehydrat/Fett/Eiweiße gelesen und ggf. das Produkt wieder weggelegt.

Wo ich besonders vorsichtig bin, sind alkoholhaltige Getränke, da z.B. ab 2 Gläsern Wein mein Blutzucker 2 bis 2 1/2 Tage über 200 mg/dl liegt und ich denn nicht runtergespritzt bekomme. D.h. ich verzichte nicht immer darauf, aber ich entscheide mich bewusst dafür ink. der Konsequenzen.

Ein bisschen ist meine Essenleitsatz - alles ist möglich, aber in alles in Maßen (maßvoll), nicht in Massen.

Gruss ... Sabine

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am 30.05.16

Halloli,

ehrlich gesagt, kann ich Dir keine Tipps geben, da ich mich schon länger nicht mehr mit Prädiabetes und Ernährung auseinandergesetzt habe.

Ich tendiere bei meinem eigenen Frühstück unter Berücksichtigung meines Typ1-Diabetes zu 1 Scheibe Vollkornbrot (am liebsten Schwarzbrot) mit fettreduzierten Schnittkäse oder Frischkäse belegt und dazu Tomaten-, Gurken und/oder Radieschenscheiben. Gerne auch mal fettreduzierten Joghurt mit ein paar frischen Beeren (Erd-, Him-, Blau- oder Johannisbeere) und einer Tasse schwarzen Kaffee (ohne Milch und Zucker) oder aromatisierter Schwarztee.

Da steigt mein Blutzucker nicht extrem schnell an und ich kann mir vorstellen, dass dies auch bei Prädiabetes gut ist, da deine Bauchspeicheldrüse nicht auf Hochtouren gegenregulieren muss.

Wichtig ist mir, dass das Frühstück so satt macht, dass ich erst zur Mittagsessenzeit wieder Hunger bekomme und somit auch das Insulin vollständig abgearbeitet ist, wenn die nächste Dosis kommt. Dies dürfte auch für Prädiabetes gut sein, da eine ständig hoher Insulinspiegel kann die Resistenz fördern und damit den Ausbruch des Typ2 beschleunigen.

Gruss ... Sabine

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