/static/themes-v3/default/images/default/opinion/temoignage/intro.jpg?1516194360

Ernährungstipps für Menschen mit Diabetes Teil 2

Hier der zweite Teil unseres Interviews mit Elisa Cloteau, Ernährungsberaterin und Diätassistentin bei Espace Mieux Manger in Pornichet/Frankreich (Beratung von Privatpersonen sowie Firmen in Frankreich rund um das Thema Ernährung: Abnehmen, Diabetesprävention, Ernährung in den Wechseljahren/während der Schwangerschaft, Osteoporoseprävention…).

  

1 - Hallo Elisa, wir haben im ersten Teil unseres Interviews von Ihnen schon einiges zum Thema Ernährung bei Diabetes gehört. Über ein Thema haben wir jedoch noch nicht gesprochen: Zucker. Sollte man als Diabetiker lieber Zucker oder lieber Zuckerersatzstoffe verwenden?
Egal, ob Diabetiker oder nicht: Zucker sollte man nur in kleinen Mengen zu sich nehmen. Zucker sollte also nicht zu den Nahrungsmitteln zählen, die man täglich isst. Zucker sollte man nur gelegentlich zu sich nehmen. In diesem Fall ist es dann auch möglich, richtigen Zucker – am besten Rohrohrzucker – zu verwenden. Rohrockzucker findet man in jedem Bioladen, teils aber mittlerweile auch in herkömmlichen Supermärkten. Rohrohrzucker schmeckt intensiver, so dass davon schon kleine Mengen ausreichen, um einen süßen Geschmack zu erzeugen. Zum Backen kann gelegentlich auch Kokoszucker verwendet werden. Sein glykämischer Index ist niedriger als der von Rohrohrzucker. Er wird auch Kokosblütenzucker genannt.

Wenn man Zucker in ein Getränk, eine Nachspeise oder z. B. einen Joghurt gibt, sollte man daran denken, dass der Zucker nur dazu da ist, einen zu sauren bzw. zu bitteren Geschmack zu übertünchen. Dafür genügen schon ein oder zwei Messerspitzen!

Beim Backen sollte man die in Rezepten ursprünglich angegebene Menge an Zucker halbieren.

Nachspeisen bereitet man am besten selbst zu.

Für die Gesundheit bringt Zucker rein gar nichts.

2 - Was halten Sie von Zuckerersatzstoffen?
Die Zahl an Diabetikern und übergewichtigen Menschen ist nicht weniger geworden, seit es Zuckerersatzstoffe gibt. Im Gegenteil. Dies sollte als Antwort eigentlich reichen.

Es gibt auch natürliche Süßungsmittel. Sie schmecken jedoch nicht jedem.

Statt Zucker kann man in Kaffee, Tee oder Nachspeisen z. B. eine Prise Zimt, etwas Vanille oder einen Tropfen Orangenblütenwasser geben…

3 - In welchen Nahrungsmitteln „versteckt“ sich Zucker, ohne dass man es vermutet?
Zucker befindet sich in sämtlichen Fertiggerichten, auch herzhaften, sowie in den meisten verarbeiteten Lebensmitteln: in Schinken und anderen Wurstwaren, in paniertem Fisch, Soßen, Gemüsegerichten aus der Dose oder dem Tiefkühlfach, in Suppen und aromatisiertem Wasser.

Vielen Dank für diese Informationen rund um das Thema Zucker. In Teil 3 unseres Interviews wird es demnächst u. a. um das Thema Diabetes und Übergewicht gehen.

Sie würden sich gerne mit weiten Betroffenen zu diesem Interview austauschen. Dann registrieren Sie sich auf Carenity und entdecken Sie dort auch ein Diskussionsthema zu diesem Interview.

Kommentare

Sich registrieren, um einen Kommentar abzugeben
am 02.03.17

Eine Diskussion zum Thema Zucker und alternative Süßungsmittel findet ihr hier:

https://member.carenity.de/forum/leben-mit-typ2diabetes/zucker-und-alternative-sussungsmittel-882

Außerdem hat koechli2606

schon vor geraumer Zeit zu den verschiedenen Möglichkeiten einzelne Artikel in die Bibliothek eingestellt.

LG

Andrea

am 22.02.17

Hallihallo!

Danke für die Annregungen.

Gebe das heute abend meiner Freundin zum lesen.

Sie schwingt ja den Kochlöfel bei uns.

Gruß vom

Jonas