Gründe, die zu einer Transplantation führen

Eine Transplantation kann nötig werden, wenn eine medikamentöse Therapie nicht mehr ausreicht, um ein Organ am Funktionieren zu halten. Die Gründe hierfür sind von Organ zu Organ verschieden.

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Bei Herztransplantationen gibt es insbesondere zwei Arten von Fällen:

-         Zum einen sind Herztransplantationen eine etablierte Methode, um eine Herzinsuffizienz (Herzschwäche) im Endstadium zu behandeln. Meistens handelt es sich in diesem Fall um die einzig mögliche Behandlung.

-         Bei Krebspatienten, die regelmäßig mit Chemotherapien behandelt wurden, kann es außerdem vorkommen, dass das Herz so geschwächt ist, dass seine Pumpleistung stark beeinträchtigt ist. Auch in diesem Fall empfehlen Ärzte eine Herztransplantation. In Frankreich z. B. werden 5 % der Herztransplantationen nach einer Krebserkrankung vorgenommen.

Bei einer erst vor Kurzem aufgetretenen Krebserkrankung ist eine Transplantation nach einer fünfjährigen Remissionsphase möglich. Bei weiter zurückliegenden Krebserkrankungen muss das Risiko eines Rückfalls abgewogen werden, damit die Erfolgschancen einer Transplantation ähnlich hoch sind wie bei einem Patienten, der nicht an Krebs erkrankt war.

TRANSPLANTATION: GRÜNDE

Verschiedene Ursachen können eine Lungentransplantation nötig machen. Gründe sind Erkrankungen der Atemwege, die häufig durch Tabakkonsum, Lungenfibrose oder Mukoviszidose verursacht werden. Für Patienten, die an Mukoviszidose erkrankt sind, ist die Lungentransplantation ab einem bestimmten Stadium die einzige Überlebensmöglichkeit.

Eine Lebertransplantation wird bei Patienten mit einer Leberinsuffizienz im Endstadium vorgenommen. Diese Patienten sind von einer chronischen Lebererkrankung, z. B. von einer Leberzirrhose oder von einer fulminanten Hepatitis, betroffen.

In einem Drittel der Fälle wird eine Lebertransplantation auch durch Leberkrebs nötig.

Empfohlen wird eine Lebertransplantation im Falle eines Leberversagens oder eines chronischen Funktionsverlustes der Leber.

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