Erythrit ist kein harmloser Zuckerersatz

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Patienten Diabetes Typ 1

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Guter Ratgeber

Hallo,

auch dazu gibts hier was,

denn:

Erythrit ist kein harmloser Zuckerersatz

koechli2606

Beginn der Diskussion - 28.08.16

Erythrit ist kein harmloser Zuckerersatz


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Guter Ratgeber

http://www.lifeline.de/news/ernaehrung-und-fitness/sukrin-erythrit-zuckerersatzstoff-id115558.html

 Kalorienarme Alternative zu Rohrzucker?

"Xucker Light"- Erythrit ist kein harmloser Zuckerersatz Süßstoffe wie Erythrit belasten die Verdauung

Kennen Sie Erythrit? Aber von Stevia haben Sie schon gehört, es vielleicht ausprobiert. Wer den Lakritzgeschmack von Stevia nicht mag, sucht nach Alternativen: Mit Erythrit kommt ein Zuckerersatz auf den Markt, der weniger süß schmeckt und deutlich weniger Kalorien als Rohrzucker enthält. Aber wie gesund ist die neue Süße?

Erythrit oder "Xucker Light" sieht aus wie Zucker, schmeckt aber um rund ein Viertel weniger süß.

Getty Images/iStockphoto

Als nahezu kalorienfreier Zuckerersatzstoff steht Erythrit hoch in der Gunst der Nahrungsmittelkonzerne, denn der Markt ist groß. Für alle Diabetiker zum Beispiel könnte Erythrit der lange ersehnte Traum sein, weil sie nicht mehr nach verstecktem Zucker im Essen suchen müssten.

Aber nur auf den ersten Blick: Hinter Produktnamen wieErylite, Sukrin, Erythritol, Neue Süsse, Sucolin, Xucker Light oder auch sweetERY verbirgt sich ein (bio-)chemisch erzeugter Alkoholzucker, der auch die wenig appetitliche Bezeichnung  E968 trägt. Er zählt in der Europäischen Union zur zulassungspflichtigen Gruppe der Süßungsmittel zusammen mit Sorbit, Xylit und Stevia.

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Erythrit kommt in der Natur vor und ist in Käse, Obst oder Pistazien nachweisbar. Für die in der Lebensmittelindustrie benötigten großen Mengen wird Erythrit jedoch künstlich hergestellt.

Pilze liefern den "Xucker Light"-Rohstoff Erythrit

Woher kommt der neue Zuckerersatz? Natürliches Erythrit kann nur durch aufwendige chemische Katalyseprozesse aus Weinsäure oder Dialdehydstärke gewonnen werden. Zwei Verfahren, die kostspielig und kompliziert sind. Darum werden osmophile Pilze genutzt, die mit kleinsten Kohlehydraten "gefüttert" werden und diese mittels Fermentation in Ribit, Glycerin, Ethanol, kleine Mehrfachzucker (Oligosaccharide) und eben Erythrit aufspalten.

Warum ersetzen wir nicht gleich den ganzen Zucker in unserer Nahrung durch das kalorienarme E968? Weil Erythrit nur rund die Hälfte der Süße von Zucker erreicht, den unsere Geschmacksnerven zu lieben gelernt haben. Um den gewohnten Geschmack zu erzeugen, sind größere Mengen des weißen Pulvers nötig.

Erythrit kann zu Verdauungsproblemen führen

Der Zuckerersatz ist bei uns zwar als Lebensmittel-Zusatzstoff zugelassen, muss bei einem Anteil von mehr als zehn Prozent aber mit einem Warnhinweis gekennzeichnet werden. Denn Erythrit wird zwar zu rund 90 Prozent über den Dünndarm aufgenommen und die Niere wieder ausgeschieden. Doch die restlichen zehn Prozent sorgen für typische Nebenwirkungen von Zuckeralkoholen wie etwa Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall - ein Effekt, den gar zu "verliebte" Freunde zuckerfreier Kaugummis kennen dürften. Zudem kann sich die Gesamtmenge schnell auf ein bedenkliches Maß summieren, wenn mehrere erythrithaltige Produkte verzehrt werden.

Der Rest in der längeren Pdf-Datei.

koechli2606

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