Salz - nützlich oder schädlich?

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Guter Ratgeber

Hallo,

eines der wichtigsten Zutaten in unserer Ernährung ist SALZ.

Und dabei ausschlaggebend bei vielen verschiedenen Krankheiten.

Wie viel ist gesund, wie viel ist schädlich?

Ich möchte einmal versuchen, Euch darüber Klarheit zu verschaffen.

Hier schon erst einmal zur Einführung ein Artikel mit dem Thema:

Natrium- Wieviel Salz ist gut für uns?

Hier die ersten zwei Seiten, den Rest findet ihr im Anhang.

koechli2606

http://www.lifeline.de/ernaehrung-fitness/gesund-essen/natrium-id31226.html

Natrium- Wie viel Salz ist gut für uns?

Mangel fast unmöglich

Ein Vollkornbrötchen deckt bereits den täglichen Natriumbedarf eines Erwachsenen. Ein Mangel an dem Mineral ist deshalb sehr selten. Im Gegenteil: Unsere Nahrung liefert eher zu viel Natrium als zu wenig. Wir nehmen den Mineralstoff meist in Form von Kochsalz zu uns. Welche Menge wir täglich nicht überschreiten sollten, um Krankheiten vorzubeugen.

Besser nicht nachsalzen: Wer zu häufig den Salzstreuer schwingt, erhöht sein

Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Pizza Margherita, Kartoffelbrei und Salzstangen: In so gut wie allen Speisen steckt das Mineral Natrium. Je salziger etwas schmeckt, desto mehr Natrium enthält es: Speisesalz – auch Natriumchlorid genannt – besteht zu rund 40 Prozent aus Natrium und zu 60 Prozent aus Chlorid.

Mit einer Vollkornsemmel decken wir unseren täglichen Bedarf. Wer 30 Gramm Cornflakes mit Milch frühstückt, hat bereits die doppelte Menge des Tagesbedarfs intus. Im Übermaß kann der Mineralstoff zwar unserer Gesundheit schaden, aber zu wenig ist ebenfalls ungesund.

Denn Natrium hat einige wichtige Aufgaben in unserem Organismus: Es

regelt den Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushalt im Körper,

steuert den Herzrhythmus,

sorgt für die Funktionstüchtigkeit der Zellmembran und stabilisiert so unsere Zellen,

sorgt dafür, dass Mineralstoffe und Spurenelemente in die Zellen aufgenommen werden,

hält den Säure-Basen-Haushalt aufrecht,

ermöglicht im Nervensystem die Weiterleitung von Nervenimpulsen und

sorgt für die reibungslose Übertragung von Reizen über die Nerven auf die Muskeln.

Zehn fiese Salzfallen

Natriummangel führt zu Herzrasen und Krämpfen

Ein Natriummangel kann bei extrem natriumarmer Ernährung entstehen, durch andauernden Durchfall und Erbrechen, durch stark entwässernde Mittel (Diuretika), starkes Schwitzen und nässende Hauterkrankungen.

Für die seltene, aber schwere Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose ist ein Natriummangel typisch. Ein Natriumdefizit führt zu Schwäche, Apathie, Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall, schnellem Herzschlag, Herzrhythmusstörungen und Muskelkrämpfen.

Da ein Erwachsener seinen Natriumbedarf mit 1,4 Gramm Salz pro Tag decken kann, ist ein Mangel hierzulande sehr selten. In den westlichen Industrienationen führt das Gegenteil zu Problemen: Der Natriumüberschuss durch zu salzige Ernährung kann Krankheiten wie Bluthochdruck auslösen.

Tägliche Mindestzufuhr an Natrium laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung:

Alter

Natriumbedarf in Milligramm (mg)

1 bis 4 Jahre

300

4 bis 7 Jahre

410

7 bis 10 Jahre

460

10 bis 13 Jahre

510

13 bis 15 Jahre

550

Jugendliche und Erwachsene ab 15 Jahre

550

 Zu viel Salz treibt Blutdruck in die Höhe

Als maximale Natriummenge gibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 2.000 Milligramm Natrium täglich an. Das entspricht rund fünf Gramm Kochsalz – ein Teelöffel voll. Der tatsächliche Salzverbrauch pro Kopf und Tag liegt aber wohl deutlich höher: Eine Studie am Robert-Koch-Institut kommt zu dem Ergebnis, dass Frauen durchschnittlich 8,4 Gramm und Männer im Schnitt zehn Gramm Salz pro Tag zu sich nehmen.

Damit überschreiten über 75 Prozent der Männer und fast 70 Prozent der Frauen die Empfehlungen der DGE. Ein Grund: "Der Salzkonsum hat in den vergangenen 20 bis 30 Jahren stark zugenommen", sagt Mediziner Siegfried Eckert, Bluthochdruck-Spezialist am Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen: "Das liegt vor allem an Fertiggerichten und ihrem hohen Salzgehalt."

Mikro oder den Herd.

"Zu hohe Mengen an Salz sind extrem schädlich für die Gesundheit"!, warnt Margarete Besemann von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Ein übermäßiger Konsum erhöhe das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzrhythmusstörungen oder Bluthochdruck, der wiederum wichtigster Risikofaktor für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall (Stroke/Hirnschlag) ist.

Beginn der Diskussion - 16.08.16

Salz - nützlich oder schädlich?


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Guter Ratgeber

Hallo,

ein neuer -Artikel zum Thema Salz:

https://idw-online.de/de/news657600

 15.08.2016 12:17

Hochdruckliga bleibt dabei-Zu viel Salz schadet der Gesundheit Stephanie Priester Geschäftsstelle
Deutsche Hochdruckliga

Heidelberg - Eine Metaanalyse US-amerikanischer Forscher hat gezeigt, dass ein zu niedriger Salzverzehr das Sterberisiko erhöht. Bisher war Salz vor allem als Mit-Verursacher von Bluthochdruck bekannt. Die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® warnt davor, die Studien-Ergebnisse direkt in Ernährungsempfehlungen umzumünzen. Nach wie vor spiele ein gemäßigter Salzkonsum eine wichtige Rolle bei der Prävention und Behandlung von Bluthochdruck.

Die meisten Menschen ernähren sich zu salzhaltig. Die tägliche Salzaufnahme liegt bei Frauen in Deutschland durchschnittlich bei 8,4 Gramm, bei Männern sind es sogar etwa 10 Gramm am Tag. Derzeit empfehlen Experten sechs Gramm täglich. „Verschiedene Studien zeigen, dass zu viel Salz in der Ernährung das Risiko steigert, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erleiden. Wir raten allen betroffenen Patienten mit erhöhten Blutdruckwerten dringend zu einer salzarmen Kost“, sagt Professor Dr. med. Martin Hausberg, Direktor der Medizinischen Klinik I am Städtischen Klinikum Karlsruhe und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL®. Eine kürzlich in der Fachzeitschrift Lancet erschienene Studie bestätigt dies. Darin untersuchten Forscher um Andrew Mente von der McMaster University in Hamilton, Kanada, die Ergebnisse aus vier Langzeitstudien mit 135.000 Teilnehmern.

Im Ergebnis zeigt die Studie jedoch auch, dass Menschen mit normalen Blutdruckwerten keine gesundheitlichen Einschränkungen befürchten müssen, auch wenn ihr Salzkonsum deutlich über der Empfehlung von sechs Gramm liegt. Dieses Ergebnis ist nach Einschätzung von Professor Hausberg kontrovers und durchaus kritisch zu betrachten: „Wir wissen, dass ein hoher Salzkonsum langfristig zu Bluthochdruck führen kann. Im Interesse einer allgemeinen Hochdruckprävention ist es sinnvoll, den Salzkonsum einzuschränken“, sagt der DHL-Vorsitzende. Viele Menschen wissen nichts von ihrem Bluthochdruck, daher sei ein gemäßigter Salzkonsum für die Allgemeinbevölkerung nach wie vor empfehlenswert.

Zwar zeigten die Studienergebnisse, dass auch zu wenig Salz schaden kann: Menschen mit einer Natriumausscheidung von unter 3 Gramm am Tag hatten laut Ergebnis ein erhöhtes Sterberisiko, unabhängig davon, ob ein Bluthochdruck gegeben war oder nicht. „Natrium und Chlor sind lebenswichtige Elemente, die für den ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt des Körpers benötigt werden“, bestätigt Professor Hausberg. Die Nieren sind zwar in der Lage, durch eine verminderte Ausscheidung einen Mangel eine gewisse Zeit auszugleichen. Auf Dauer jedoch seien gesundheitliche Schäden unvermeidbar. „Aufgrund der hierzulande hohen Salzzufuhr, beispielsweise in Grundnahrungsmitteln wie Brot und Nudeln, ist nicht damit zu rechnen, dass die deutsche Bevölkerung hinsichtlich eines zu geringen Salzkonsums gefährdet ist“, sagt Professor Hausberg. Die Folgen von zu viel Salz – beispielsweise Bluthochdruck, Schlaganfall oder Herzinfarkt – blieben weitaus gewichtiger.

***Bei Veröffentlichung Beleg erbeten.***

Quellen:

Mente A et al.: Associations of urinary sodium excretion with cardiovascular events in individuals with and without hypertension: a pooled analysis of data from four studies. Lancet 2016; 388: 465-475
Abstract der Studie
http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(16)30467-6/abstra...

Deutsche Hochdruckliga
https://www.hochdruckliga.de/

Über die Deutsche Hochdruckliga DHL®- Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention

Die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® bündelt die Expertise zur arteriellen Hypertonie in Deutschland. Gegründet 1974, engagiert sie sich seitdem für eine bessere Versorgung von Menschen mit Bluthochdruck. Weltweit bleibt Bluthochdruck die größte Gefahr für die Gesundheit. Deshalb verfolgt die DHL® das Ziel „30-50-80“: Jeder Mensch ab 30 Jahren sollte seinen Blutdruck kennen. Ab 50 sollte der Blutdruck bei jedem kontrolliert und gut eingestellt sein. Menschen mit 80 sollten nicht an Folgeschäden des Bluthochdrucks wie Schlaganfall oder Herzinfarkt leiden.

Pressekontakt für Rückfragen:
Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL®
Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention
Pressestelle
Stephanie Priester
Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart
Tel.: 0711 8931-605
Fax: 0711 8931-167
priester@medizinkommunikation.org
http://www.hochdruckliga.de

Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Medizin
überregional
Forschungsergebnisse
Deutsch

Salz - nützlich oder schädlich?


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Guter Ratgeber

Hallo,

hier mal ein Bericht über eine über eine japanische Erfindung, die auch schon auf dem Markt ist....

Ob es Sinn macht, bleibt dahingestellt.

http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2016/04/525482/elektrische-gabel-soll-ungesunde-salzzufuhr-reduzieren/

Trick für den Kopf

Elektrische Gabel soll ungesunde Salzzufuhr reduzieren

Deutsch Türkische Nachrichten  |  30.04.16, 13:25

In vielen Industrieländern ist der Salzkonsum noch immer zu hoch. Eine japanische Wissenschaftlerin hat nun eine Gabel entwickelt, die den Salzgeschmack mit elektrischen Impulsen nachahmt. Mittels eines Reglers kann die Intensität des Salzgeschmacks eingestellt werden.

Themen: Elektroschock, Gabel, Salz

Die Gabel soll neben einem salzigen auch einen sauren Geschmack auslösen können. (Foto: Flickr/
Marcus Quigmire/CC by sa 2.0)

Trotzdem immer wieder vor einen zu hohen Konsum von Salz gewarnt wird, greifen weiterhin viele zum beliebten Gewürz. Geschmacksverstärker und die oft schon durch Unternehmen stark gesalzenen Fertigprodukte haben den Geschmack der Konsumenten in den vergangenen Jahren stark geprägt. Selbst in Produkten, in denen wir kein Salz erwarten, ist nicht selten Salz enthalten. Unsere Geschmacksnerven haben sich daran gewöhnt und fordern nicht selten mehr Salz, weil die Empfindlichkeit dafür nachgelassen hat.

Allerdings ist ein zu hoher Salzgehalt ein nicht zu unterschätzendes Gesundheitsrisiko. Um gefährdeten Menschen den Ausstieg aus dem Salzkonsum zu erleichtern, hat die japanische Wissenschaftlerin Hiromi Nakamura vom Rekimoto Lab der University of Tokyo an der Entwicklung einer besonderen Gabel geforscht. Diese arbeitet mit elektrischen Impulsen. Nimmt man die Gabel mit dem Essen in den Mund, wird die Zunge mit winzigen Elektroschocks stimuliert, was einen salzigen Geschmack im Gehirn auslöst.

Im Griff der Gabel befindet sich eine Batterie, die per Knopfdruck leichte Stromimpulse auslöst. So entsteht der Geschmack von Salz im Kopf, ohne dass die Nahrung gesalzen wurde. Mithilfe eines Reglers kann entsprechend auch die Intensität des Salzgeschmacks bestimmt werden. Der Prototyp ist für etwas mehr als 17 Dollar zu haben zuzüglich der Kosten einer Gabel. Die Gabel kann auch metallische und saure Geschmäcker erzeugen, so die Japan Today.

Grundlage der Gabel war ein Test, bei dem elektrische Impulse genutzt werden, um zu sehen, ob bestimmte Regionen der Zunge von Patienten noch aktiv oder abgestorben sind. Bis zu sechs Stunden, ohne geladen zu werden, kann die Gabel genutzt werden.

In Deutschland liegt einer aktuellen Studie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zufolge der tägliche Salzkonsum bei Frauen bei 8,4 Gramm und bei Männern im Schnitt bei 10 Gramm. „Das heißt: Über 75 Prozent der Männer und fast 70 Prozent der Frauen überschreiten die Empfehlung der DGE täglich.“ Eine hohe tägliche Salzzufuhr ist ein ernstzunehmender Risikofaktor für die Entstehung von Bluthochdruck und kardiovaskulären Erkrankungen.

Den Versuch, Menschen einen Geschmack vorzugaukeln, um sie von ungesunden Lebensmitteln fern zu halten, macht auch der Right Cup. Über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo lief im vergangenen Jahr eine Aktion zur Umsetzung der Idee. Dabei setzen die Entwickler auf den Zusammenhang zwischen Geruch und Geschmack. Demnach ist vor allem der Geruch zu 80 Prozent entscheidend für das Geschmackserlebnis. Das Team um Isaac Lavi nutzt die Aromen, die die großen Unternehmen auch für ihre Getränke einsetzen. Die Aromen wurden direkt in den Trinkbecher integriert statt in das Getränk an sich.

Damit ist der Becher aufgrund des Geruchs in der Lage, dem Trinkenden vorzugaukeln, er konsumiere etwa Zitronenlimonade statt Wasser. Sechs verschiedene Geschmacks- bzw. Geruchsrichtungen werden bereits angeboten: Beeren, Orange, Apfel, Zitrone, Pfirsich und Cola. Für Menschen, die nicht ausreichend Wasser trinken, könnte dies eine gute Alternative sein.