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Angst vor der Zukunft: Wie geht man damit um, wenn man mit einer chronischen Krankheit lebt?
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memoriath
memoriath
Zuletzt aktiv am 14.01.26 um 18:59
Registriert seit 2025
Patient/in mit Rheumatoide Arthritis, seit 2025
Andere Krankheiten: Psoriasis-Arthritis, Arthrose + 1 andere Krankheiten
8 Kommentare geschrieben | 3 in der Gruppe Hilfe & Infos
1 der Antworten waren für die Mitglieder hilfreich
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Forscher/in
Denkt ihr oft über die Zukunft und den Verlauf eurer Krankheit nach?
Ja, durchaus, ich halte es für schwierig, es nicht in einem gewissen Umfang zu tun, es geht nicht darum, sich selbst Ängste zu machen, weil es ja letztlich immer anders kommen kann als gedacht, allerdings mache ich mir schon Gedanken darum, was mich die nächsten Jahre, Jahrzehnte erwarten könnte... Für mich ist es wichtig das zu tun, damit ich nicht wieder vor vollendete Tatsachen gestellt werde, denn gerade das, hat mich vor nicht allzu langer Zeit in eine tiefe Depression getrieben und das möchte ich zukünftig vermeiden. Für mich steht bspw. fest, dass ich irgendwann in den nächsten Jahren auf einen Rollstuhl angewiesen sein könnte, dass ist von Ärzten bestätigt, also nichts, dass ich mir aus der Luft ziehe, sich damit zu beschäftigen, schon jetzt bereitet mich darauf vor, denn nur ich kann sagen, "Kann ich noch gut gehen?" oder "Brauche ich jetzt schon mehr Unterstützung als es mir Krücken geben können, reichen Krücken noch?" ich muss schließlich nicht nur auf mein Knie achten, sondern auch auf den Ellenbogen und gerade schlimme Phasen wie aktuell, in denen ich immer noch lerne, dass es neuen Schmerz gibt und ich von jetzt auf gleich zurückgeworfen werden kann, finde ich den Gedanken tröstlich zu wissen, dass ich offen eingestellt wäre gegenüber einem Rollstuhl oder weiteren Hilfsmitteln, dass ich wüsste, dass ich ihn als Unterstützung nutzen könnte, um mobil zu sein und weniger Schmerzen zu haben, ich aber wenn es mir wieder besser ginge, wieder drauf verzichten könne, bis es wieder soweit wäre....
Gab es Momente, in denen es euch gelungen ist, eure Zukunft in einem positiveren Licht zu sehen?
Dadurch, dass ich mich mit meiner Zukunft ein stückweit auseinandergesetzt habe und akzeptiert habe, dass ein Rollstuhl eine Option sein kann/wird in Zukunft erachte ich es für mich wichtig, mich zu fragen, was mir jetzt, wo ich noch besser laufen kann wichtig ist, in meinem Fall Rad fahren, die Freiheit zu haben, wann ich will aus dem Haus gehen zu können und von A) nach B) zu kommen, einkaufen zu gehen, Veranstaltungen zu besuchen, sprich teilzunehmen, ohne zu sehr von anderen abhängig zu sein, wie es in der Vergangenheit war, da gab es viel Frust, weil ich sehr oft überlegen und planen musste, was ich wann mache und womit ich es verbinden kann, weil es echt anstrengend war mit Krücken und den Schmerzen unterwegs zu sein. Auch für Rollstühle gibt es einen Anbau, um daraus ein Handbike zu machen, das wäre ein Ersatz zu meinem Rad, ich wäre weiterhin selbst mobil, ich müsste nicht auf den Bus oder wäre auf andere angewiesen, sondern könnte nach wie vor einfach losfahren. Meine Freiheit und meine Mobilisation sind für mich große Motivationsfaktoren und sie helfen mir dabei, die Dinge positiv zu sehen, zu wissen, dass egal, was kommt es Mittel und Wege gibt, wie ich das erhalten kann.
Butterbrot
Guter Ratgeber
Butterbrot
Zuletzt aktiv am 27.01.26 um 20:00
Registriert seit 2025
Patient/in mit Myasthenia, seit 2025
Andere Krankheiten: Asthma
81 Kommentare geschrieben | 25 in der Gruppe Hilfe & Infos
4 der Antworten waren für die Mitglieder hilfreich
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Guter Ratgeber
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Forscher/in
Natürlich mache ich mir zwischendurch Gedanken über die Zukunft,vor allem,wo ich momentan merke,wie sich die Auswirkungen der Myasthenie verschlechtern.Aber Angst habe ich nicht wirklich An schlechten Tagen,an denen körperlich nicht viel geht,freue ich mich einfach darüber,dass ich in der Vergangenheit viel gemacht habe und gut gelebt habe.Das kann nicht jeder von sich behaupten.Und wer weiß was die Zukunft bringt...Ich kann auch gleich einen tödlichen Unfall haben usw.Was kommt,das kommt und was nicht kommt,kommt nicht.Warum also schon in Voraus in Panik verfallen.Irgendwie geht's immer weiter
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Butterbrot
Silke3003
Silke3003
Zuletzt aktiv am 27.01.26 um 15:10
Registriert seit 2025
Patient/in mit Colitis ulcerosa, seit 2025
6 Kommentare geschrieben | 4 in der Gruppe Hilfe & Infos
1 der Antworten waren für die Mitglieder hilfreich
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Forscher/in
Hallo, ich habe Collitis ulserosa und hatte am 15.januar meine darm OP da wurde die Entzündung, die Stenosen und 30. Zentimeter vom Dickdarm entfernt. Soweit geht es mir gut und ich habe auch wieder ganz normal Stuhlgang, aber die Angst bleibt, was bringt mir die Zukunft. Freue mich von euch zu hören. LG Silke
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S.F.
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Bianca.J
Community ManagerinGuter Ratgeber
Bianca.J
Community Managerin
Zuletzt aktiv am 25.01.26 um 11:22
Registriert seit 2020
2.794 Kommentare geschrieben | 720 in der Gruppe Hilfe & Infos
29 der Antworten waren für die Mitglieder hilfreich
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Guter Ratgeber
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Hallo an alle,
wenn man an einer chronischen Krankheit leidet, kann man Angst vor der Zukunft verspüren: der Verlauf der Krankheit, der Verlust der Selbstständigkeit, die Ungewissheit über die Behandlung ... Das Gleichgewicht zwischen Sorge und Loslassen zu finden, ist oft eine Herausforderung.
👉 Denkt ihr oft über die Zukunft und den Verlauf eurer Krankheit nach?
👉 Welche Strategien habt ihr, um zu vermeiden, dass ihr euch zu viele Sorgen macht?
👉 Gab es Momente, in denen es euch gelungen ist, eure Zukunft in einem positiveren Licht zu sehen?
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Herzliche Grüße,
Bianca vom Carenity-Team