Die Rabattverträge der Krankenkassen - Infos

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Thema der Diskussion



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Guter Ratgeber

 Die Rabattverträge der Krankenkassen – ein riesiges Problem für uns als Versicherte.

 Meine ich jedenfalls.

 Und teilweise sehe ich darin auch ein grosses Risiko für uns, die wir täglich (meist) täglich viele verschiedene Medikamente einnehmen müssen.

 Aber dazu komme ich etwas später noch.

  Auf dieses Thema hat mich ein Anruf meiner Krankenkasse gebracht . (AOK Nordwest.)

 Ich nutze ein Beatmungsgerät mit angeschlossenem Luftbefeuchter einer bestimmten ‚Firma, die das Gerät geliefert hat und den Service macht.

 Nun hat die AOK neue Veträge mit einer anderen Firma (diesmal Bosch !  Richtig – die mit den Waschmaschinen. Kühlschränken, Haushaltsgeräten etc.)

 Die vertreiben auch medizinische Artikel. Und so eines bekomme ich nun (irgendwann im November 2016 – dann läuft der Vertrag mit der alten Firma aus.

 Warten wir mal ab, was das noch wird.

Momentan sehe ich bei dieser Geschichte für mich absolut keinen Vorteil – im Gegenteil: Ich muss mich wieder in die bedienung des neuen Gerätes einarbeiten, was mir evtl. Probleme bereiten könnte. (Man weiss ja nie….).

 Aber vor allem ist das für mich eine reine Geldverschwendung der Kasse – nur um vielleicht etwas günstigere Bedingungen zu bekommen, um ein paar Cent zu sparen, werden riesige Summen an € ausgegeben, um die Geräte auszutauschen.

  Oder verstehe ich etwa den „Tiefern Sinn“ nicht??? (Falls es überhaupt einen gibt!!)

  Ein viel grösseres Problem für mich aber sind die ständig neuen Rabattverträge mit den Pharmafirmen.

  Wir erhalten ständig andere Medikamente als die, die wir vorher bekamen – und an die wir uns gewöhnt hatten.

 Wir kannten die Verpackung, das Aussehen der Tabletten.

 Nun wieder ein Neues – andere Verpackung, ander Farbe der Tabletten.

  Und als Krönung des ganzen – wohlmöglich auch noch ein völlig anderer Name für das Medikament, das wir gewohnt waren.

 Beispiel: Candesartan (Herzmedikament) heißt jetzt Candecor.

  Wenn dann da die Apotheke nicht vernünftig aufklärt, kanns es (lebens)gefährlich werden.

  Ich persönlich bin noch ziemlich fit im Kopf – aber was machen diejenigen, die es nicht mehr sind.

 Diejenigen, denen die Medikamente nicht vom Pflegedienst oder Betreuer gestellt werden?

  Da sehe ich die Gefährlichkeit der dauernden Änderungen.

  Hilfreich sind da tatsächlich Medikations-Apps

  https://member.carenity.de/groupes/message/966

 Und / oder der neue medikationsplan.

https://member.carenity.dehttps://member.carenity.de/discussions/Der_neue_Medikationsplan___Wichtige_Infos-1026

 Weitere ausführliche Infos folgen.

Koechli2606

Beginn der Diskussion - 07.10.16

Die Rabattverträge der Krankenkassen - Infos


Gepostet am
Guter Ratgeber

Ein kleine Einführung ins Thema:

http://www.deutschesarztportal.de/verordnung/aktuelle-rabattvertraege/

Rabattverträge

Rabattverträge werden zwischen gesetzlichen Krankenkassen und einzelnen Pharmaherstellern geschlossen. Vereinbart wird dabei ein Rabatt, den der Hersteller der Krankenkasse für ein Medikament oder auch ein ganzes Sortiment auf den bundeseinheitlichen Apothekenverkaufspreis (AVP) gewährt.

Die Krankenkassen ihrerseits sichern den Pharmaherstellern zu, dass ihre Patienten im Normalfall nur mit deren Präparaten versorgt werden.

Seit 1. Januar 2011 beträgt die Laufzeit von Rabattverträgen zwei Jahre.

Die Apotheke ist verpflichtet, verordnete Arzneimittel vorrangig gegen rabattbegünstigte Präparate auszutauschen.

Dabei müssen das verordnete und das abzugebende Arzneimittel folgende Voraussetzungen erfüllen (§ 129 SGB V):

Gleicher Wirkstoff: es gelten grundsätzlich Salze, Ester, Ether, Isomere, Mischungen von Isomeren, Komplexe und Derivate eines Wirkstoffs als derselbe Wirkstoff

Identische Wirkstärke Identische Packungsgröße: als identisch sind dabei Packungsgrößen, die nach geltender Packungsgrößenverordnung das gleiche Packungsgrößenkennzeichen (Normkennzeichen) tragen Gleiche oder austauschbare Darreichungsform: Darreichungsformen mit identischer Bezeichnung sind gleich und solche, die der G-BA in der Arzneimittel-Richtlinie (Anlage VII Teil A) als austauschbar definiert hat Zulassung für ein gleiches Anwendungsgebiet: ausreichend ist die Übereinstimmung eines von mehreren Anwendungsgebieten

Ein Austausch darf nicht erfolgen, wenn der Arzt diesen durch Setzen des Aut-idem-Kreuzes ausschließt.

Wünscht der Versicherte ein anderes Arzneimittel als das rabattbegünstigte, kann die Apotheke das austauschbare nicht rabattierte Präparat abgeben. Der Patient zahlt dabei zunächst den gesamten AVP und seine Krankenkasse erstattet ihm dann die Kosten, die sich abzüglich Rabatte und sonstiger Abschläge ergeben. Etwaige Mehrkosten, die mit dem Wunsch eines anderen Arzneimittels entstehen, muss der Patient selbst tragen.

Rabattverträge zu Originalen Rabattverträge zu Altoriginalen Rabattvertrags-Check

Verordnungshinweis

Obwohl die genauen Einsparungen der Krankenkasse bei der Abgabe von Rabattarzneimitteln nicht bekannt sind, sind diese immer wirtschaftlicher als nicht rabattierte Präparate.

Nachdem zunächst vor allem Rabattverträge zu generischen Arzneimitteln abgeschlossen wurden, bestehen derzeit zahlreiche Rabattverträge mit Herstellern von Original- und Altoriginalarzneimittel

koechli2606

Die Rabattverträge der Krankenkassen - Infos


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Guter Ratgeber

Hier könnt ihr eure Krankenkasse auswählen und sehen, mit welchen Pharma-Firmen und für welche Medikamente Rabattverträge abgeschlossen wurden.

https://www.arzneikompass.de/rabattierte-arzneimittel.html

Suche nach Arzneimitteln, zu denen Rabattverträgen zwischen Krankenkassen und Pharmaunternehmen abgeschlossen wurden.

Sie erhalten hier Listen der Pharmahersteller, mit denen die Kassen Rabattverträge abgeschlossen haben.

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 koechli2606