Rheumatoide Arthritis: Behandlung

Die medikamentöse Behandlung von rheumatoider Arthritis hat zwei Ziele: die Schmerzen zu lindern und die Entwicklung der Krankheit aufzuhalten, so dass es zu keiner Behinderung kommt.
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Wer an rheumatoider Arthritis erkrankt ist, leidet v. a. an starken Schmerzen. Die Behandlung einer rheumatoiden Arthritis erfordert die Einbeziehung mehrerer Akteure aus dem Gesundheitswesen: Allgemeinmediziner, Rheumatologen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten…

Zur Behandlung von rheumatoider Arthritis stehen verschiedene Therapien zur Verfügung:
- Eine symptomatische Behandlung der Schmerzen, welche neben viel Ruhe auch Schmerzmittel beinhaltet: Analgetika, nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) und sogar Kortikoide (entzündungshemmende Steroide). Zusätzlich zur medikamentösen Behandlung können Orthesen sowie Ergo- und Physiotherapie notwendig sein.
- Eine Basistherapie, deren Ziel es ist, sowohl die Anzahl als auch die Stärke der Rheuma-Schübe zu verringern und die Entwicklung der Krankheit so gut wie möglich aufzuhalten.
 
Die Auswahl der Medikamente, die im Rahmen der Basistherapie eingesetzt werden, erfolgt durch den Rheumatologen. Eine Rolle bei der Wahl der Behandlung spielen
- die potenzielle Schwere der Erkrankung;
- eine Nutzen-Risiko-Abwägung im Hinblick auf die mögliche Entwicklung der rheumatoiden Arthritis;
- wie schnell die jeweiligen Moleküle (z. B. Methothrexat, Leflunomid) entzündungshemmend wirken;
- ein durch Röntgenaufnahmen festgestellter langsamerer Verlauf;
- evtl. weitere Erkrankungen.
 
Erfolgreich kann eine medikamentöse Behandlung jedoch nur dann sein, wenn sie regelmäßig und über einen bestimmten Zeitraum (mehrere Monate) erfolgt. Zwar ist es heutzutage (noch) nicht möglich, rheumatoide Arthritis zu heilen, jedoch können die Entwicklung dieser Krankheit aufgehalten bzw. verlangsamt und die durch sie ausgelösten Schmerzen verringert werden.

Im Übrigen erweisen sich sog. Biologika, wie z. B. Antikörper gegen den Tumornekrosefaktor Alpha, bei der Behandlung von rheumatoider Arthritis als sehr wirksam. So gelingt es diesen relativ neuen Medikamenten, die Schmerzen der Patienten erheblich zu verringern und gleichzeitig die Entwicklung der Krankheit aufzuhalten.

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