/static/themes-v3/default/images/default/info/maladie/intro.jpg

Psoriasis-Arthritis

Psoriasis ist eine Erkrankung der Haut mit starker Schuppenbildung. Psoriasis macht sich durch stark schuppende, gerötete Entzündungsherde bemerkbar. In manchen Fällen kommt es bei Psoriasis auch zu Beschwerden in den Gelenken. Man spricht dann von Psoriasis-Arthritis (PsA).

Bei Psoriasis-Arthritis handelt es sich um eine chronische Entzündung der Gelenke, die zur Gruppe der Spondylarthropathien gehört. In Deutschland sind etwa 400 000 Personen von Psoriasis-Arthritis betroffen. Die Krankheit tritt bei Frauen und Männern gleichermaßen auf und betrifft in der Regel Menschen zwischen dem 30. und dem 50. Lebensjahr. In 70 % der Fälle betrifft PsA die peripheren Gelenke (Knie, Sprung-, Zehen-, Fingergelenke). Darüberhinaus können auch Wirbelsäule sowie die Gelenke zwischen Kreuzbein und Becken sowie Sehnenansätze betroffen sein. Bei Männern macht sich PsA häufig an Axialgelenken, bei Frauen dagegen an den Gelenken der Gliedmaßen bemerkbar.

In 64 % bis 87 % der Fälle kommt es vorher zu Schuppenflechte. In nur 6 % bis 18 % der Fälle ist die Haut erst später betroffen und in 8 % bis 30 % der Fälle treten PsA und Schuppenflechte gleichzeitig auf.

Schmerzen treten bei Psoriasis-Arthritis in der Nacht sowie am Morgen und in Ruhephasen auf. PsA ist mit Morgensteifigkeit verbunden und verläuft in Schüben. In 10 % bis 20 % der Fälle kann PsA zu schweren Behinderungen führen. Es liegen dann Läsionen an den Gelenken vor.

Erste Hinweise auf eine PsA liefern eine Erkrankung mit Schuppenflechte, die vom Patienten beschriebenen Schmerzen sowie eine ärztliche Untersuchung von Haut und Gelenken.

Mittels einer Blutentnahme werden Entzündungswerte bestimmt (Blutsenkungsgeschwindigkeit, CRP, Wert HLA-B27). Bei axialem und oligoartikulärem Befall ist Wert HLA-B27 häufiger positiv. Eine Röntgenuntersuchung kann nähere Aufschlüsse geben und Psoriasis-Arthritis von Spondylarthritis abgrenzen.

Für eine sichere Diagnose sind also mehrere Untersuchungen beim Rheumatologen nötig.

Mehr Informationen über Psoriasis-Arthritis

Es gibt verschiedene Psoriasis-Arthritis-Therapien. Sie lindern die mit der Entzündung einhergehenden Schmerzen und bekämpfen Gliedersteife. Der Krankheitsverlauf wird von Basismedikamenten begrenzt.

Analgetika, Kortikoide und nichtsteroidale Antirheumatika bekämpfen Schmerzen und Morgensteifigkeit. So trotz dieser Medikamente Schmerzen auftreten, kann es zu chirurgischen Eingriffen kommen. Medikamente können auch in Form von Spritzen verabreicht werden.

Wenn diese Mittel die Erkrankung nicht ausreichend lindern, können TNF-alpha-Blocker eine Option sein. Biologika können die Lebensqualität von Patienten, die an schweren Formen von Psoriasis-Arthritis erkrankt sind, stark verbessern. Die Kosten einer Behandlung mit Biologika sind jedoch sehr hoch. Zusätzlich zu einer medikamentösen Behandlung empfiehlt sich eine Physiotherapie.

Zur Behandlung von PsA sind in der Regel Rheumatologe, Allgemeinmediziner, Hautarzt, Physiotherapeut und Ergotherapeut nötig.

Für mehr Informationen:

https://www.abbvie-care.de/erkrankung/psoriasis-arthritis/was-ist-psoriasis-arthritis/

https://www.rheuma-liga.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Mediencenter/Publikationen/Merkblaetter/1.8_Psoriasisarthritis.pdf

http://www.psoriasis-forum-berlin.de/verein/11-themen/49-psoriasis-arthritis.html

Psoriasis-Arthritis Im Forum

Forum
05.12.17 11:37

einem Mitglied hat an der Diskussion teilgenommen Psoriasis: Urlaubsplanung

Seine/ihre Antwort anschauen
Forum Psoriasis-Arthritis anschauen

Befragungen Psoriasis-Arthritis

  • Ich teile meine Erfahrung
  • Ich tausche mich mit anderen Patienten aus
  • Ich bekomme Informationen

Community Psoriasis-Arthritis

  • 121 Mitglieder

  • 121 Mitglieder

Zu den 20 000 Patienten dazukommen

Mitglieder auf der Plattform

Beitreten

Ist völlig kostenlos und anonym.