- Die Meinung der Patienten
- Forumsbereiche
- Forum Endometriose
- Leben mit Endometriose
- Endometriose und Depressionen
Patienten Endometriose
Endometriose und Depressionen
- 27 Ansichten
- 0 Unterstützung
- 1 Kommentar
Alle Kommentare
Bianca.J
Community ManagerinGuter Ratgeber
Bianca.J
Community Managerin
Zuletzt aktiv am 16.02.26 um 11:41
Registriert seit 2020
2.819 Kommentare geschrieben | 62 im Endometriose-Forum
29 der Antworten waren für die Mitglieder hilfreich
Rewards
-
Guter Ratgeber
-
Teilnehmer/in
-
Botschafter/in
-
Forscher/in
-
Freund/in
Hallo,
Diese Diskussion in der Gruppe Frauen und Gesundheit wurde verschoben, da wir denken, dass sie mehr Antworten innerhalb dieser Gruppe erhalten wird: Leben mit Endometriose.
Einen schönen Tag,
Bianca.J vom Carenity-Team
Geben Sie Ihre Meinung ab
Befragung
Die Mitglieder kommentieren ebenfalls...
Sova666
Hi ich hatte einen Darm Verschluss und Nieren Stau ( was man mir erst nach 2 Jahren offenbart hat).
Eine gute Gynäkologin untersuchten mich und meinte sofort operieren, die andere meint er es ist alles bestens...
Es gab doppelte Hormone und nach 6 Monaten erst einen Termin ( mit Überweisung) in ein Endometriose Zentrum.
Aus einer Bauch Spiegelung wurden 3 in 1 Jahr... Mit Mast Darm Entfernung u d vielen Komplikationen.
Leider nehnen die Ärzte einen immer noch nicht ernst, ich empfehle dir die MIC Klinik oder Vivantes falls du in Berlin wohnst.
Lass dich nicht abwimmeln, schau dir die Seite der Endometriose Vereinigung an.
Ich lebe hormonfrei aber mit täglichen Schmerzmitteln, ausser CBD und THC Öle und Magnesium bei Blutungen und viel Frauen Tee habe ich sonst nicht viel gefunden was lindern kann.
Ausser noch Omega 3 und viel viel. Entspannung und Wärme 🍀
Alles Gute und vlg
Den besten Kommentar ansehen
Sova666
Hi ich hatte einen Darm Verschluss und Nieren Stau ( was man mir erst nach 2 Jahren offenbart hat).
Eine gute Gynäkologin untersuchten mich und meinte sofort operieren, die andere meint er es ist alles bestens...
Es gab doppelte Hormone und nach 6 Monaten erst einen Termin ( mit Überweisung) in ein Endometriose Zentrum.
Aus einer Bauch Spiegelung wurden 3 in 1 Jahr... Mit Mast Darm Entfernung u d vielen Komplikationen.
Leider nehnen die Ärzte einen immer noch nicht ernst, ich empfehle dir die MIC Klinik oder Vivantes falls du in Berlin wohnst.
Lass dich nicht abwimmeln, schau dir die Seite der Endometriose Vereinigung an.
Ich lebe hormonfrei aber mit täglichen Schmerzmitteln, ausser CBD und THC Öle und Magnesium bei Blutungen und viel Frauen Tee habe ich sonst nicht viel gefunden was lindern kann.
Ausser noch Omega 3 und viel viel. Entspannung und Wärme 🍀
Alles Gute und vlg
Den besten Kommentar ansehen
Artikel zum Entdecken...
07.05.21 | Patientengeschichten
Endometriose: "Ich wusste gar nicht, wie ein Leben ohne diese Schmerzen aussieht."
Abonnieren
Sie möchten über neue Kommentare informiert werden.
Ihr Abonnement wurde berücksichtigt
Abgemeldeter Nutzer
Hallo ihr Lieben.
Starke Schmerzen begleiten mich schon seit meinen ersten Regelblutungen. Nach dem ersten Frauenarztbesuch wurde dies aber auf Pubertät und meine doch sehr zierlich dünne Körperstatur geschoben. Zu dem damaligen Zeitpunkt vor 5 Jahren war ich 16 und es wurde am Ende legenendlich die Pille durchgehend verschrieben.
Habe diese dann auch ein halbes Jahr druchgehend genommen. Danach auf eine Einnahme mit Pause umgestellt. Danach waren meine Regelschmerzen mal besser und mal schlimmer. Es kam ca. Alle 3 bis 4 Monate vor das ich 2 bis 3 Tage gefehlt hab weil ich sehr arge schmerzen hatte. Wobei ich immer dachte das es an der Pubertät und Statur liegt.
Im ca. Den Zeitpunkt kam ich auch mit meinem bis heutigen Partner zusammen. Wodurch ich merkte das sowas wie Sex für mich fast unmöglich ist. Ich hatte immer starke Schmerzen vorallem im Unterleib. Diese hab ich heute immer noch. Damalig hatte ich noch andere Probleme und war auch beim Frauenarzt in Behandlung von diesen. Diese waren auch dann der Grund für meine Schmerzen laut dem Arzt. Heute sind diese komplett weg aber die Schmerzen sind geblieben.
Ca. 1 Jahr später hab ich damals meine erste Ausbildung angefangen. Nach einem halben Jahr aber großen emotionalen Stress bekommen. Zudem die Diagnose Depressionen und Angststörung. Gleichzeitig habe ich durch den ganzen Stress so etwas wie eine Essstörung entwickelt. Mir wurde dauernd sehr sehr schlecht und ich habe mein Essen sehr schnell wieder erbrochen. Meist blieb die Pille abends nicht mit drinne, weswegen ich sie früher oder später weg ließ. Abgenommen hab ich fast 20 kg. Für meine eh schon dünne Körperstatur war das damals sehr belastend. Ich hatte keine Kraft mehr für Arbeit etc. Habe damals dann auch meine erste Ausbildung abgebrochen und bin in eine Tagesklinik. Diese gab mir dann den Rat in einen voll stationären Aufenthalt zu gehen.
Dieser war dann vor fast 2 1/2 Jahren. Die Klinik half mir sehr psychisch wieder Fuß zu fassen. Und seit dem hatte ich auch keine extremen Rückschläge mehr das ich z.B für ein paar Tage in die geschlossene musste. Extreme schmerzen hatte ich trotzdem in den Aufenthalt. Die Psyche hat es zu dem Zeitpunkt wohl auch in vielen hubsichten nicht besser gemacht. Aber selbst wenn ich dann dort in den Therapien mit Wärmflasche saß oder nicht teilenehmen konnte weil ich wirklich extreme schmerzen hatte und hab nicht mehr laufen konnte wurde es nur auf Therapieverweigerung oder ähnliches geschoben. Trotzdem hatte ich damals die Möglichkeit einen Frauenarzt der mit der Klinik in engen Kontakt stand aufzusuchen. Dieser warf dann das erste Mal die Verdachtsdiagnose Endometriose in den Raum. Man solle es weiter beobachten und dann weiter schauen. Zudem kam noch eine Psychische Vagninose dazu.
Wie ich schon erzählte ging es nach der Klinik für mich wieder schnell bergauf. Ich bin mittlerweile in meiner zweiten Ausbildung. Diese läuft auch echt extrem gut. Einen total Verständnisvollen Arbeitgeber hab ich mit dem ich offen über die Psyche etc. Reden kann und die auch viel Unterstützung anbieten.
Anfang diesen Jahres hab ich jedoch gemerkt das die Schmerzen wirklich sehr extrem wurden. Ich bin dann teilweise auch 2 - 3 Tage daheim geblieben und das fast jeden Monat. Nach der Periode war dann wieder alles normal. Die - 3 hatte ich dann aber wirklich so schmerzen das ich nicht mehr laufen konnte. Ich heuelnd, gekrümmt im Bett lag, und es mir teilweise den ganzen Kreislauf zusammen gehauen hat. Zwei Mal hatte ich auch das Problem das ich so Schmerzen hatte das ich mich übergeben habe. Nach dem meine Mutter kurz davor war mich einmal ins Krankenhaus bringen wollte, wir aber zögerten weil es ja "nur" Regelschmerzen waren mal meine Mutter mich dann zum Frauenarzt zu gehen. Zugegeben seit ich damals den Verdacht auf Endometriose gesagt benommen und dieses dann gegoogelt hab habe ich den Frauenarzt gemieden. Teilweise auch aus Angst. Teilweise weil ich mich bei meinem Frauenarzt nicht so aufgehoben gefühlt habe. Meinen Frauenarzt zu erreichen ist immer eine Sache. Ich habe es damals tagelang probiert bei meinem früheren und bei anderen wobei hier keine mich aufnehmen wollte. Also bin ich zur damaligen Vertretung meines Hausarztes. Dieser hörte sich das ganze an, verschieb stärkere Schmerzmittel und legte mir ans Herz beim Gynäkologen in einem Krankenhaus mich untersuchen zu lassen. Hier machte ich auch einen Termin aus. Brauchte aber eine Überweisung vom Facharzt. Also bin ich spontan zu meinem alten. Hier wurde ich dann vorstellig bei der Ärztin die sich auch zum Verdacht der Endometriose aüßerte aber mich vorher nochmal untersuchte. Körperliche fand sie nichts. Auch keine Endometrioseherde an den Eierstöcke etc. Ich bekomm dann einen Überweisung ins Krankenhaus. Hier untersuchten sie mich auch wieder und meinten das sie körperlich nichts finden würden. Sie meinten wenn ich es möchte würden sie eine Bauchspiegelung machen, aber sie würden aufgrund meines jungen Alters noch nicht an mir rum scheiden wollen und es vorerst mit Harmonen probieren. Ich bekomme jetzt ca. Seit 3 Monaten speziell Medikante für Endometriose (Diemono) habe diese anfangs auch sehr gut vertragen. Nach ca 2 Monaten wurden dann meine Depressionen arg schlimmer. Ich hatte sehr Stimmungsschwankungen und blieb dann fast 2 Wochen daheim. Die Frauenärztin meinte dann das es am dem einpegeln des Harmonhaushaltes liegen könnte. Ich behielt sie trotzdem bei. Den die scherzen waren seitdem fast nicht mehr vorhanden. Ein leichtes ziehen und mehr nicht. Jetzt nach über 3 Monaten habe ich Anfang letzter Woche meine Regeln bekommen. Dieses Mal aber mit Schmerzen. Nach dem zweiten Tag stelle ich dann fest das es eher zwischenblutungen sind. Diese sind bis heute da die Schmerzen sind mal besser und mal gehen sie gar nicht. Ich war letzte Woche 2 Tage daheim und heute bin ich es wieder. Habe morgen aber einen Termin beim Frauenarzt. Es ist noch im Gespräch eine drugehende Pille für 6 Monate zu nehmen. Wobei ich von dieser Idee aber nicht so begeistert bin.
Meine Arbeitsstelle weiß über alle bescheid. Ich hatte auch ein Gespräch mit Betreibsrat und Perso plus meiner Abteilungsleiterin (welche am meisten bescheid weiß). Die Dame ausm Betreibsrat hat damals die Diagnose Endometriose bekommen und wusste sofort worüber ich rede und in was für einer Situation ich grade stecke. Jedoch mach ich mir arg Gedanken weil ich in letzter Zeit sehr kleckerhaft gefehlt hab. Und auch ziemlich häufig. Ich hab mir sehr Mühe gegeben mit Schmerztablette und Wärmepflaster trotzdem arbeiten zu gehen aber oft hat das auch nichts gebracht. Die Situation mit der Psyche war ähnlich. Ich hatte nachts arge Rückschläge und war dann immer einen Tag daheim. Zum Schluss brachte ich dann eine längere Pause Also fast 2 Wochen. Seit dem geht es aber auch wieder. Es fällt halt zur Zeit extrem auf das ich öfters fehle. Mir macht meine Ausbildung extrem Spaß und ich bin auch sehr gut. Sogar so das ich verkürzen kann. Trotzdem fehle ich halt in letzter Zeit sehr oft. Zudem ich noch sagen muss in meiner Arbeit muss ich den ganzen Tag stehen. Ich habe halt auch Angst das wenn es nicht besser wird mein Verständnis irgendwann "aufgebracht" ist. Und vorallem die Männer in dem Führungspositionen haben halt wenig Ahnung davon und wenig Verständnis.
Das was soweit erst mal meine "Geschichte". Vorerst würde ich mich freuen mit Menschen mit ähnlichen Problemen in Kontakt zu treten. Da ich leider außer meinem Partner privat wenig Rückhalt was das alles angeht habe. Gerne Erfahrungsberichte mit Medikamenten oder Tips was ich tun kann. Ob ich mich evlt doch zu einer Bauchspiegelung entschieden soll weil diese Klarheit bringen würde. Vorallem im Verdacht der Endometriose. Wobei ich mir hier auch wieder Gedanken machen wenn dieser Verdacht nicht bestätigt wird was dann ist.
Danke schon mal im voraus :)
Liebe Grüße Nadine