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COVID-19: Was sind die Nebenwirkungen des Tragens einer Maske?

Veröffentlicht am 22.03.2021 • Von Candice Salomé

In Deutschland wird das Tragen einer Maske empfohlen und ist in geschlossenen Räumen sowie gegebenenfalls auch draußen vorgeschrieben. Sie gilt als wesentliches Element im Kampf gegen die Verbreitung von COVID-19 und gehört heute zu unserem Alltag. Aber das Tragen einer Maske bereitet einigen Menschen Probleme, die bestimmte unerwünschte Folgen beklagen.

Was sind die reellen Begleiterscheinungen des Tragens einer Maske? Welche Lösungen gibt es dafür?

Wir sagen Ihnen alles in unseremm Artikel!

COVID-19: Was sind die Nebenwirkungen des Tragens einer Maske?

In Anbetracht der COVID-19-Pandemie ist das Tragen einer Maske ein unerlässliches Element, um sich und andere zu schützen. Aber manchmal lässt sie sich nicht gut vertragen:

Hautprobleme

Die Maske kann das Gesicht reizen, da die Haut besonders dünn und empfindlich ist. Personen, die bereits an Hautprobleme wie Akne, Rosazea oder Schuppenflechte leiden, können feststellen, dass sich diese aufgrund der Maske noch verschlimmern. Sie fördert außerdem das Schwitzen und hemmt den Talgfluss, der schließlich die Poren der Haut verstopft.

Sollte man bestimmte Maskenarten bevorzugen?

Unabhängig von der Art der Maske kann das Tragen zu Hautunverträglichkeiten führen. Ziel ist es, die schädlichen Auswirkungen dieser zu reduzieren, indem das Modell gewählt wird, das für Ihren Hautkomfort am besten geeignet ist.

Um eine Reibung zu verhindern, die zu aggressiv ist, können Sie zu Masken greifen, die am Hinterkopf gebunden werden, anstatt solche mit Gummibändern, die zu eng sein können, wenn sie schlecht eingestellt sind.

Bei Masken aus Stoff ist es ratsam, sich für atmungsaktive Materialien (wie Leinen oder Baumwolle) zu entscheiden. Achten Sie darauf, dass das gewählte Modell den geltenden Normen entspricht.

Welche Routine sollte man zur Pflege anwenden?

  • Reinigung: Es ist notwendig, regelmäßig Ihre Haut zu reinigen, am besten morgens und abends. Es wird empfehlen, ein sanftes Produkt zu verwenden, das auf Ihren Hauttyp abgestimmt ist.
  • Feuchtigkeit: Nachdem Sie Ihre Haut gereinigt haben, sollten Sie eine Feuchtigkeitscreme oder -milch verwenden, um die durch die Maske ausgetrocknete Haut zu beruhigen. Sie können auch eine Schutzcreme besorgen, die in Apotheken erhältlich ist. Falls bei Ihnen Pickel auftreten sollten, greifen Sie zu einer exfolierenden und talgregulierenden Creme.
  • Heilung: Sobald Anzeichen für Läsionen auftreten, verwenden Sie Thermalwasser ode reine heilende Creme für Ihr Gesicht.

Schließlich lassen Sie Ihre Haut atmen, indem Sie auf starkes Make-Up verzichten!

Trockene Augen

Wenn der Rand der Maske nicht gut sitzt, d.h. über das Nase eingeklemmt ist, steigt der Atem auf und es ist möglich, dass die Augen trockener werden als gewohnt. Laut Professor Laurent Kodjikian, Präsident der französischen Gesellschaft für Augenheilkunde, ist dieses Phänomen nicht gefährlich. Bei Unwohlsein reicht es aus, künstliche Tränen in der Apotheke zu besorgen, die wirksamer sind als physiologisches Serum, das schneller trocknet.

Migräneanfälle

Laut der Präsidenten der Vereinigung La Voix des migraineux, Sabine Debremaeker: „Das lange Tragen einer Maske kann einen Migräneanfall auslösen“. Nachdem sie mehrere Erfahrungsberichte von Menschen erhalten hat, die an Migräne leiden, erwähnt sie mehrere Gründe für dieses Phänomen:

  • Sauerstoffmangel: Migränepatienten müssen gut atmen können. In der Tat kann auch der Aufenthalt in einem schlecht belüfteten Raum ebenfalls einen Migräneanfall auslösen. Frische und saubere Luft einzuatmen kann manchmal ausreichend sein, um einen Anfall zu stoppen.
  • Wärme: Die Luft, die sich unter der Maske verbreitet, ist warm und dies kann Kopfschmerzen auslösen.
  • Gerüche: Bei waschbaren Masken kann der Geruch von Waschpulver der Ausgangspunkt eines Migräneanfalls sein.

Es gibt bisher aber keine Studien, die nachteilige Auswirkungen des Tragens einer Maske aufzeigen.


Atemprobleme bei Menschen mit Asthma

Einige Fachleute aus dem Gesundheitswesen sind sich einig, dass die Maske auf Dauer für Menschen mit Asthma problematisch werden kann. Dennoch wird Asthma nicht als Grund anerkannt, um vom Tragen einer Maske befreit zu werden.

Tatsächlich können nur Menschen mit einer Behinderung diese durch ein Visier ersetzen und nur unter der Bedingung, dass sie ein ärztliches Attest vorweisen können (das im Falle einer Kontrolle vorgelegt werden muss).

Obwohl das Tragen einer Maske nicht immer angenehm ist, ist dies dennoch notwendig und unerlässlich, um die Ausbreitung des Virus zu begrenzen, also gehen Sie maskiert vor die Tür!


 

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avatar Candice Salomé

Autor: Candice Salomé, Community Manager Frankreich

Candice Salomé ist Community Manager Frankreich bei Carenity. Sie ist auch an der Abfassung von Artikeln für das Gesundheitsmagazin beteiligt. Sie ist für die Mitgliederbeteiligung der... >> Mehr erfahren

2 Kommentare


biggi1964
am 22.03.21

Danke für die Informationen.

Ich persönlich habe mit Hautunreinheiten bzw Pickeln zu kämpfen. Aber ich nehme es gerne in Kauf,denn ich möchte mich schützen


Karin66
am 30.03.21

Vielen Dank für den interessanten Artikel. 

Zum Glück habe ich keine größeren Probleme mit meiner Haut, wenn ich Maske trage. Wobei ich zumindest zurzeit ausschließlich medizinische Masken benutze - mit FFP2-Masken habe ich bisher noch keine Erfahrungen gemacht. 

Aber allgemein sollte man seine Haut sowieso gut pflegen, insbesondere in der kalten Jahreszeit, wenn diese durch die trockene Heizungslust eher zum Austrocknen neigt. 

Viele Grüße

Karin

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