COPD: Symptome

Zu den Symptomen einer COPD (chronisch obstruktive Lungenkrankheit) zählen im Allgemeinen die Verengung der Atemwege sowie eine Entzündung der Bronchien.
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Zu den ersten Anzeichen von COPD zählen Atemnot bei Belastung und ein schleimiger Husten v. a. am Morgen. Von Rauchern werden diese Symptome häufig unterschätzt. Dabei sollte man schon bei diesen ersten Anzeichen schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen.

Im weiteren Verlauf der Krankheit kann die Atemnot schon bei immer geringeren Belastungen auftreten. Die typischen Symptome von COPD sind Atemnot und chronischer Husten. Zu Atemnot kommt es im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung. In diesem Stadium hat die Krankheit beim Patienten bereits zu Schäden geführt. So ist er eines Großteils seiner Atemkapazität beraubt. Es ist daher wichtig, die Krankheit so früh wie möglich zu diagnostizieren.

Eine chronisch obstruktive Lungenkrankheit kann schon sehr früh auftreten. So kann sie bei Kindern schwangerer Frauen bereits im Bauch der Mutter beginnen, so diese raucht. Durch das Rauchen kann es auch zu einer Frühgeburt kommen. Kinder von rauchenden Müttern können außerdem kleiner sein. Auch die Größe von Lungen und Atemwegen solcher Kinder ist durchschnittlich kleiner. Sollte ein solches Kind später rauchen, kommt es schneller zu Symptomen und die Wahrscheinlichkeit, dass die entsprechende Person eine COPD entwickelt, ist größer.

Jugendliche beginnen außerdem immer früher mit dem Rauchen. Tabakkonsum verhindert jedoch ein normales Wachstum der Atemwege, das in der Regel erst mit 20 oder 21 Jahren beendet ist. Dies ist umso besorgniserregender, als COPD bei Rauchern nach 15 bis 20 Jahren auftritt.

COPD: Symptome bei Risikopatienten feststellen

Bei der Diagnose der Erkrankung wird man sich v. a. für sog. Risikopatienten, also Personen interessieren, die bereits seit zehn bis 15 Jahren rauchen und älter als 40 Jahre sind.

Die Diagnose stützt sich dabei insbesondere auf ein Gespräch zwischen Arzt und Patient, bei dem der Mediziner zu Tabakkonsum, chronischem Husten am Morgen und Atemproblemen, Fragen stellt. Um eine Obstruktion der Bronchien frühzeitig festzustellen, steht allein ein funktioneller Atemtest (EFR) zur Verfügung. Während dieses Tests wird das Luftvolumen des Patienten mit einem Spirometer gemessen. Ergänzt werden kann der Test durch das Messen von Sauerstoff- und Kohlendioxidanteil im Blut (sog. Blutgasanalyse). Mit den Ergebnissen dieser Tests können das Stadium der Krankheit bestimmt und eine Prognose gestellt werden. Mit einem Röntgenbild können Schwere und Fortschreiten der Erkrankung festgestellt werden.

Die häufigste Komplikation bei COPD ist die sog. Exazerbation. Die Hauptsymptome einer Exazerbation sind z. B. außergewöhnliche Atemnot und vermehrter Husten.
Entwickelt sich die chronisch obstruktive Lungenkrankheit in Richtung Ateminsuffizienz (respiratorische Insuffizienz) kommt es zu einer Verminderung des Sauerstoffgehalts im Blut (Hypoxämie), der sich auf das Herz auswirken kann. In diesem Stadium der Erkrankung sind zwei Drittel der Patienten etwa 15 Stunden am Tag von Sauerstoff abhängig.

Episoden mit einer starken Verschlechterung des Atemzustands sind möglich. Exazerbationen können einen Krankenhausaufenthalt (inkl. Wiederbelebungsmaßnahmen) nötig machen und zum Tod führen.

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