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Chronische Depression

Depression

Bei einer chronischen Depression handelt es sich um die Aufeinanderfolge mehrerer depressiver Episoden, deren Symptome mindestens zwei Jahre lang anhalten.

Die Dauer einer depressiven Episode kann zwischen sechs Monaten und einem Jahr betragen. Nach diesem Zeitraum spricht man von einer rezidivierenden (wiederkehrenden) depressiven Störung und später dann von einer chronischen Depression.

Chronische Depressionen können auf ein bestimmtes Ereignis, wie einen Todesfall oder einen Verlust des Arbeitsplatzes, zurückzuführen sein. In diesem Fall hat sich also eine reaktive Depression zu einer chronischen Depression entwickelt. Chronische Depressionen können jedoch auch ohne eine bestimmte Ursache auftreten.

Die Kennzeichen depressiver Episoden sind

- eine große Müdigkeit;
- niedergeschlagene Stimmung in Verbindung mit einer negativen Sicht von Leben und Zukunft;
- ein kompletter Interessenverlust und eine ausgeprägte Antriebslosigkeit;
- ein Rückzug auf sich selbst;
- Konzentrationsschwierigkeiten.


Zusätzliche Symptome können Schlafschwierigkeiten (Schlaflosigkeit oder Hypersomnie, also Schlafsucht) und ein veränderter Appetit (Gewichtsab- oder -zunahme), Kopfschmerzen, Schuldgefühle und in schweren Fällen auch Selbstmord sein.

Mehr über chronische Depressionen

Die Behandlung von chronischen Depressionen ähnelt der von isolierten depressiven Episoden, weist aber ein paar Besonderheiten auf. Die Therapie erfolgt mittels Psychotherapie, medikamentöser Behandlung und Patientenschulungen. In sehr schweren Fällen kommt es auch zu einem Aufenthalt in einem psychiatrischen Krankenhaus oder – als letzte Möglichkeit – zu einer von einem Spezialisten durchgeführten Elektrotherapie.

Bei jahreszeitlich bedingten Depressionen kann außerdem eine Lichttherapie helfen.

Wichtig ist, dass Patienten gut informiert werden und es ihnen dadurch gelingt, ihren Alltag zu verbessern. Patienten müssen ihre Krankheit verstehen, wissen, welche Symptome für eine Verschlimmerung stehen, und erkennen, wie wichtig eine medikamentöse oder nicht-medikamentöse Behandlung ist. Bescheid wissen sollten Patienten außerdem über mögliche Nebenwirkungen.

Wichtig ist, dass Patienten gut betreut werden. Der Psychotherapie kommt daher bei der Therapie von Depressionen eine entscheidende Rolle zu. Lebenshygiene und Lebensqualität sind ebenfalls von Bedeutung. Patienten sollten einen regelmäßigen Schlafrhythmus haben und sich bewegen.

Eine Therapie mit Antidepressiva muss sich außerdem am Gesundheitszustand des Patienten orientieren und sollte zwischen Allgemeinmediziner und Psychiater abgestimmt sein. Eine Behandlung mit Antidepressiva muss vom Arzt überwacht und – je nach Krankheitsverlauf – angepasst werden. Um Rückfälle zu vermeiden, ist es wichtig, sich an seine jeweilige medikamentöse Therapie zu halten.

Für mehr Informationen:

https://www.uniklinik-freiburg.de/presse/publikationen/im-fokus/chronisch-depressionen-besser-behandelbar.html

https://www.aerzteblatt.de/archiv/163371/Chronische-und-therapieresistente-Depression-Diagnostik-und-Stufentherapie

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