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Patienten Depression
Wie offen geht ihr mit eurer Erkrankung um?
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Karin66
Guter Ratgeber
Hallo Bianca,
neben meiner chronischen Erkrankung (zweimalige doppelseitige Lungenembolie nach tiefer Beinvenenthrombose), über die ich sehr offen rede, bin ich auch schon seit Jahren immer noch in psychiatrischer Behandlung, nachdem ich bereits zwei Mal einen kompletten Nervenzusammenbruch hatte, durch den ich dann auch jeweils in der Klinik gelandet bin. Zudem habe ich nach dem ersten Mal auch eine längere Psychotherapie gemacht. Mittlerweile gehe ich schon recht offen damit um, meine besten Freunde wissen eigentlich alle Bescheid darüber, einige Arbeitskollegen (insbesondere mein direkter Kollege, mit dem ich mir zurzeit das Büro teile) wissen es auch.
Und warum sollte ich auch ein Geheimnis daraus machen - mittlerweile ist ja schon bekannt, dass immer mehr Menschen eben auch psychische Probleme haben. Oft genug sogar verursacht von der Arbeit (Stichwort "Burn-Out"). Und die derzeitige Corona-Krise hat das Ganze sogar noch eher gefördert, eben auch durch die soziale Isolation, unter der immer mehr Menschen leiden. Oder eben auch gar durch den Verlust des Arbeitsplatzes, etwa als Solo-Selbstständiger oder etwa auch in der Gastronomie- oder Touristik-Branche! Zu viele Menschen waren bzw. sind noch gezwungen, in Kurzarbeit zu arbeiten, teilweise oft nicht wissend, ob bzw. wie es überhaupt weitergeht. Denn auch wenn nun alles endlich wieder geöffnet wird, weiß man ja nicht, wann womöglich die nächste Welle der Pandemie kommt - schließlich ist das Virus ja leider nicht verschwunden, auch wenn die Fallzahlen nun endlich heruntergehen.
Viele Grüße
Karin
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Bianca.J
Community ManagerinGuter Ratgeber
Liebe Mitglieder,
wer möchte sich neben Karin66 noch dazu äußern?
Herzliche Grüße,
Bianca vom Carenity-Team
Bianca.J
Community ManagerinGuter Ratgeber
Hallo @Annie68 @aldreia @Jennywa @DiKiki @Jeanette wie sieht es bei euch aus? Geht ihr mit eurer Erkrankung offen um?
Herzliche Grüße,
Bianca vom Carenity-Team
Jeanette
Hallo,
Ich gehe sehr offen damit um und habe auch positive Resonanz deswegen bekommen. Natürlich ist es bei einem offenen Umgang aber wichtig , dass ich nicht von den anderen erwarte , dass sie es wirklich verstehen und nachvollziehen können.
Colacathy
Ich bin sehr locker mit meinen ganzem dialyse da ich sie eh nicht ändern kann
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Es gib Tage da bin ich einfach Still nicht weil ich nichts zu sagen hätte,oder alles akzeptiere. Sondern weil ich gemerkt habe,dass manche Menschen mich nie mals verstehen werden.
bienchen23
Botschafter-MitgliedGuter Ratgeber
Ich habe keine Probleme damit über meine Krankheit zu sprechen, warum auch. Natürlich bin ich bei fremden Menschen erstmal vorsichtig und erzähle nicht meine ganze Lebensgeschichte. Aber mein engster Freundeskreis weiß bescheid
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Bianca.J
Community ManagerinGuter Ratgeber
Liebe Mitglieder,
das Thema mentale Gesundheit wurde lange Zeit nicht öffentlich angesprochen. Es gibt nun immer mehr (auch prominente) Menschen, die sich diesem Thema angenommen haben oder selbst daran leiden und möchten, dass sich etwas ändert, psychische Erkrankungen kein Tabu-Thema mehr sind.
Es geht diesen Personen um die Anerkennung einer wirklichen Erkrankung, dass Personen mit Depression und Burnout nach erfolgreicher Behandlung auch wieder arbeiten können und in unserer Gesellschaft nicht mehr "schief angesehen" werden.
Wie offen geht ihr mit Familie, Freunden oder auch den Kollegen/dem Arbeitgeber um? Macht ihr euch Gedanken, wie man euch sehen wird?
Herzliche Grüße,
Bianca vom Carenity-Team