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Patienten Rheumatoide Arthritis

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Thema der Diskussion

Carenity-Mitglied
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Guter Ratgeber

Hallo!

Je früher rheumatoide Arthritis erkannt wird, dest besser lässt sich eine Zerstörung der Gelenke aufhalten.

Die Diagnosestellung ist jedoch gerade in der Frühphase von RA schwierig.

Bluttests und bildgebende Verfahren, wie Röntgenuntersuchungen tragen dazu bei, den Verdacht auf eine rheumatoide Arthritis zu bestätigen bzw. zu erhärten.

Bei einer frühen RA fehlen Veränderungen auf dem Röntgenbild in der Regel jedoch.

In einem frühen Stadium der rheumatoiden Arthritis geben Ultraschalluntersuchungen, Magnetresonanztomografie und Szintigrafie Hinweise auf eine aktive Entzündung.

Bei der Stellung der Diagnose helfen dem Arzt die Kriterien des ACR (American College of Rheumatology). Diese berücksichtigen Art und Anzahl der betroffenen Gelenke, die Dauer der Gelenkentzündung sowie die Ergebnisse von Blutuntersuchungen.

Bei der körperlichen Untersuchung untersucht der Arzt meist alle Gelenke auf Druckempfindlichkeit, Schwellungen, Rheumaknoten und Beeinträchtigungen der Funktion.

Mit den im Blut messbaren Entzündungswerten lässt sich ferner erkennen, wie aktiv die Krankheit ist. (Das Blutbild kann jedoch auch durch andere Erkrankungen verändert sein.)

Wie ist der Arzt bei der Diagnose eurer RA vorgegangen?

Wurde die Erkrankung bereits im Frühstadium entdeckt?

Welche Symptome haben dazu geführt, dass der Arzt bei euch Rheuma vermutet hat? Wodurch wurde diese Vermutung bestätigt?

Welcher Arzt hat bei euch die Diagnose gestellt?

Wünsche euch einen guten Austausch!

LG

Beginn der Diskussion - 12.10.17

Wie wird RA diagnostiziert?
Carenity-Mitglied
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Bei mir dauerte es ca. 8 Jahre bis die Diagnose stand. Ich hatt vorher eine Levido racemosa dann hatte man auf Lupus getippt, es war eine Odysse

Wie wird RA diagnostiziert?
Carenity-Mitglied
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Guter Ratgeber

Danke für die Antwort, @Pseudo kaschiert‍ 

Möchtest du die Odysee etwas näher erläutern?

Wie wird RA diagnostiziert?
Carenity-Mitglied
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Zeitweise hatte ich das Gefühl als Hypochonder abgestempelt zu sein. Mein Hausarzt hat allerdings nicht locker gelassen. Ich hatte immer stärkere Schmerzen aber mein Rheumafaktor war negativ, allerdings waren meine ANA erhöht. Erst als ich mit einer schlimmen Trigeminusneuralgie in die Schmerzklinik kam hat sich meine Lage gebessert. Dort wurde ich gründlichst untersucht und mit Schmerzmitteln eingestellt. Die Diagnose (ausser Trigeminus) war dann serumnegative rheumatische Arthritis. Durch die lange Zeit waren aber schon etliche Gelenke geschädigt. Nun bekomme ich eine adäquate Behandlung im Rheumazentrum und mir geht es viel besser. Aber in derZeit als keiner wusste was los war fühlte ich mich nur noch schlecht, ich habe mich manchmal nicht getraut zum Arzt zu gehen ( sie finden ja eh nichts). Ich habe in derZeit auch Antidepressiva bekommen, das hätte  ich mich beinahe wirklich depressiv gemacht. Aber jetzt binichaufd3m aufsteigenden Ast.