Chronische Schmerzen: Vorstellungsrunde

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Patienten Rückenschmerzen

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Thema der Diskussion


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Guter Ratgeber

Hallo!

Wer von euch leidet unter chronischen Schmerzen? Seit wann und wo?

Was unternehmt ihr dagegen? Wie beeinflussen eure Schmerzen euren Alltag?...

Zögert nicht, euch in dieser Diskussion vorzustellen, um euch besser kennenzulernen.

LG

Beginn der Diskussion - 25.11.17

Chronische Schmerzen: Vorstellungsrunde

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Schönen guten Abend. Mein Name ist Tina und ich bin 40 Jahre alt.

Leide seit einigen Jahren unter Bandscheiben Vorfälle in der HWS LWS und BW habe mich schon unterspritzen lassen, was aber nicht hilft.

Medikamente nehme ich tilidin und Ibu 600 .

Soll aber wenn ich mich gegen eine op entscheide auf morphium eingestellt werden 

Chronische Schmerzen: Vorstellungsrunde

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Guter Ratgeber

Wer möchte noch?

@Freddy‍ vielleicht?

Chronische Schmerzen: Vorstellungsrunde

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Guter Ratgeber

Leide schon seit mehreren Jahren unter chronischen Schmerzen. Angefangen hat alles mit Lumbal-Ischialgie, weiter entwickelt zu mehreren Bandscheibenvorfällen. Habe angefangen mit Ibuprofen 400, dann 600 und 800. Diese habe ich fast 20 Jahre genommen ohne Folgeschäden.
Beim letzten Krankenhausaufenthalt wurde ich ohne zu fragen auf Morphium umgestellt und lebe damit soweit gut. Habe einen guten Schmerztherapeut gefunden, der auch die Psyche mit behandelt und viel Einfühlungsvermögen besitzt. Mein Zustand ist stabil und ich bin soweit zufrieden. Aufpassen muss ich bei plötzlichen Wetterumschwung, bin sehr Wetterfühlig.Auch hierfür habe ich eine Zusatzmedikation bekommen, muß sie nur rechtzeitig einnehmen.
Nehme jetzt Palexia 100 und bei Bedarf Palladon 1,3 zusätzlich. Aus dem Krankenhaus wurde ich mit Palladon 8 entlassen, dann folgte Jurnista 16, Oxycoton 20+10. Dazu wurde Gabapentin 400 verordnet. Diese nehme ich morgens und mittags. Zum Abend Gabapentin 600. Dies ist ein Antiepileptikum und soll Entzündungen im Rückenmark unterbinden.

Chronische Schmerzen: Vorstellungsrunde

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Hallo, mein Name ist Heike und ich bin 52 Jahre alt und leide zum einen seit 1975 an Migräne und Fibromyalgie. Währen die Migräne bereits im Teenageralter diagnostiziert wurde, erfolgte dies bei der Fibro zwar erst 1997, somit jedoch mit Mitte 30 bereits sehr früh. Nach der Diagnose erfolgte schnell die Überweisung an einen Schmerztherapeuten. Dieser behandelte mich mit einem opioiden Schmerzmittel in Kombination mit einem Muskelrelaxans sowie einem Entzündungshemmer.

Ausserdem habe ich 2008 die Diagnose Diabetes mellitus Typ 2 erhalten. Nach der obligatorischen Ernährungsberatung und Ernährungsumstellung war dieser jahrelang unauffällig mit einem HbA1c zwischen 5,8 -6,5

Was die Migräne betrifft, hatte ich diese mittels Triptanen die meiste Zeit einigermaßen im Griff. Nach einer 12-maligen Akupunkturbehandlung litt ich zwei Jahre gar nicht an Migräneatacken.

Im Zuge eines psychosomatischen Zusammenbruchs geriet dann 2008 auch der Diabetes aus dem Ruder. Im Rahmen des psychosommatischen Klinikaufenthaltes wurde zunächst die Medikation mit dem seinerzeit einzigen Wirkstoff "Metfornin" allein bzw. in Kombination mit anderen Wirkstoffen versucht. Leider erfolglos. Nach fast 1/2 halben Jahr mit  täglicher Übelkeit,  Magendruck, Völlegefühl sowie Erbrechen und Durchfallen wurde ich erfolgreich auf eine kombinierte Insulintherapie umgestellt. Somit war ich in der Lage nach ca. 2 Jahren ganz ohne Medikation ausschließlich durch Ernährung und Sport den HbA1c-Wert erneut für Jahre (2012-2016 ) zwischen 5,8 - 6,5 zu halten. 

Nachdem ich dann  2016 ein Jahr mit viel körperlicher Arbeit und psychischem Stress hatte und mein Schmerztherapeut verstarb, flog mir im ersten Halbjahr 2017 meine Gesundheit um die Ohren. Der HbA1c lag wieder bei zunächst 7,9. der Versuch der Hausärztin mittels des Medikamentes "Forzyga" den Langzeitwert wieder in den Grünen Bereich zu bekommen. Nachdem dies fehl schlug erfolgte die Überweisung an die Diabethologie. Dort wurde das neue Medikament "Dulagluthid" als Depotspritze zur wöchentlichen Verabreichung verschrieben. Dieses soll die Bauchspeicheldrüse insofern unterstützen, als dass die Magentätigkeit extrem verlangsamt wird.

Im Rahmen des Wechsels zu einer neuen Schmerztherapie war inzwischen erfolgreich die Medikation auf das opioide Beteubungsmittel (BTM) Palexia unterstützt durch Akupunktur sowie einer Procain-Base-Infusionsbehandlung umgestellt.

Da ich jedoch das Dulagluthid nicht vertragen konnte und mich 4 Tage lang ständig erbrochen habe und insofern auch 4 Tage kein Essen, keine Flüssigkeit und auch keine Medikamente bei mir behalten konnte. Somit landete ich mit unerträglichem Ganzkörperschmerz (Fibromyalgie), Übelkeit  sowie Dehydration im Krankenhaus. Inzwischen wurde ich wieder auf Insulintherapie umgestellt und werde im Rahmen der Schmerztherapie von dem opioiden, oral verabreichtem BTM Palexia auf das tranzdermalverabreichte Opiat (BTM) Fentanyl umgestellt. 

Langfristig hoffe ich jedoch den Diabetes wieder über die Ernährung im grünen Bereich halten zu können.

Daher Suche ich Personen, die sich mit der Ernährung bei Diabethes und Fibromyalgie gleichermaßen auskennt.

Jemand da, der helfen kann?

LG 

Heike Schmäring 

Chronische Schmerzen: Vorstellungsrunde

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@Freddy  darf ich dich mal fragen wie du mit dem morphium zurecht kommst ? Weil unser Orthopäde möchte uns so wie er sagt von tilidin auf morphium umstellen. 

Chronische Schmerzen: Vorstellungsrunde

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Guter Ratgeber

Alle 4 verordnenden Morphium -Präparate haben ich gut vertragen. Angefangen habe ich mit Palladon 8mg (2x1);dann Jurnista 16 mg (1x1); Oxycodon 20+10mg (2x30mg) und jetzt Palexia 100mg (2x1). Einziger Mango ist, daß alle Morphine stopfend wirken.  Dies habe ich mit Macrogol und viel Obst und Gemüse Einhalt gebieten können. Die Obstipation ist der gravierensde Eingriff, mit Obst muß ich aber aufpassen sonst läuft der Diabetes aus dem Ruder.

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@Freddy Danke für die Infos ja mit Obst und Diabetis muss ich auch aufpassen. Kannst du denn durch die starken Medikamente alles machen ?

Frage weil alle mir etwas anderes erzählen und ich schon etwas Angst habe dann nichts mehr groß machen zu können. Weil wir auch gerne weg gehen.

Chronische Schmerzen: Vorstellungsrunde

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Guter Ratgeber

Laß Dir bloß nicht den Lebensmut nehmen. Von den Tabletten hast Du nichts zu befürchten. Eine kleine Abhängigkeit ist nicht zu leugnen. Ich mußte es selbst erst am eigenen Laib erfahren, nun bin ich klüger. Die Tabletten werden durch den Darm aufgenommen , sie nisten sich in den Darmschlingen ein und werden über 12 Stunden resorbiert.

Ich hatte mal ordentlich Durchfall und wunderte mich, daß ich am "Zeiger" drehe. Die Tablette hatte sich auch verabschiedet. 14-Tage später mußte ich zur Darmspiegelung, der Darm mußte leer sein und Schmerzmittel durfte ich nicht nehmen. Dasselbe Schauspiel in grün, wußte vor Schmerzen nicht wohin. Nach dem klärenden Gespräch mit der Internistin wußte ich Bescheid .

Wichtig ist, das Du die Tabletten regelmäßig nimmst. Dann hast Du keine Probleme zu befürchten. Ich kann alles machen, bis auf das Tragen von schweren Sachen. Die Schmerzen sind erträglich und man hat wieder etwas Freude am Leben. 

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@Freddy Danke für die Infos fährst du auch Auto damit ?

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