Alle Informationen über Prostatakrebs

Prostatakrebs kann entstehen, wenn Zellen der männlichen Vorsteherdrüse, also der Prostata, entarten.
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Was ist Prostatakrebs?

Bei einer Krebserkrankung kommt es zu einer zu starken Vermehrung von Krebszellen. Diese Zellen können entweder in der Prostata verbleiben oder sich auf Wanderschaft begeben und zu Metastasen führen.

Ein Tumor entwickelt sich meist (in mehr als 95 % der Fälle) aus Epithelzellen der Vorsteherdrüse. Bei Prostatakrebs liegt in der Regel ein Adenokarzinom vor. Es existieren jedoch auch seltenere Tumortypen.

Wird eine Erkrankung mit Prostatakrebs nicht behandelt, vermehren sich die Krebszellen und können sich – wie bei anderen Krebserkrankungen auch – im gesamten Organismus, also in Organen, angrenzendem Gewebe, in Knochen und Lymphknoten, verbreiten. Im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen, wie z. B. Bauchspeicheldrüsenkrebs, schreitet Prostatakrebs jedoch nur langsam voran. Auch gehört Prostatakrebs zu den Krebserkrankungen mit der besten Prognose.

Die Überlebensrate liegt bei einer Erkrankung mit Prostatakrebs nach fünf Jahren bei 80 bis 90 %. Bei metastasiertem Prostatakrebs ist die Prognose jedoch schlecht. Die Überlebensrate hängt bei Prostatakrebs von der Größe des Tumors sowie vom Aussehen der Zellen ab. Je kleiner der Tumor, desto besser die Prognose. Je mehr die Krebszellen normalen Zellen ähneln, desto höher die Überlebenswahrscheinlichkeit.

Mehr über Prostatakrebs erfahren

Eine Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Prostatakrebs ist immer noch umstritten. So ist bis heute nicht bewiesen, dass systematische Vorsorgeuntersuchungen zu einer Reduzierung der Sterblichkeitsrate führen. So entwickelt sich Prostatakrebs teilweise gar nicht oder kaum weiter, so dass eine Behandlung als zu aggressiv erscheinen kann.

Zu einer Vorsorgeuntersuchung wird daher eher bei Patienten geraten, die ein Risiko aufweisen. Dies ist z. B. der Fall, wenn der Patient Symptome zeigt. Der Arzt führt dann eine rektale Untersuchung durch und bestimmt den PSA-Wert. Beim Prostate Specific Antigen (PSA) handelt es sich um ein Protein, das nur von der Prostata produziert wird. Bei einer Prostatakrebserkrankung – aber auch bei anderen Erkrankungen der Prostata – ist der PSA-Wert erhöht. Da der PSA-Wert durch eine rektale Untersuchung ebenfalls ansteigen kann, sollte der PSA-Wert vor der körperlichen Untersuchung bestimmt werden.

Da ein erhöhter PSA-Wert keine Folge einer Krebserkrankung sein muss, ist nach der Ermittlung eines hohen PSA-Werts eine Biopsie nötig. Bei einer Biopsie wird etwas Prostatagewebe entnommen. Dies erlaubt es, die Zellen mit dem Mikroskop zu beobachten und zu bestimmen, ob es sich um Krebszellen handelt oder nicht.

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