Alle Informationen über Hautkrebs

Hautkrebs wird in Karzinome und Melanome unterteilt. Entdecken Sie die Warnzeichen, Schutzmöglichkeiten und Behandlungen.

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Hautkrebs

Die Haut ist ein wesentliches Organ des Körpers, das jede Person vollständig bedeckt und eine natürliche Abwehrbarriere darstellt. Sie ermöglicht es, Kontakte über das Tastgefühl zu spüren, welches Informationen über Schmerzen und andere Kontaktempfindungen weiterleitet.

Sie besteht aus drei Schichten: der Epidermis, dem äußeren Teil der Haut; der Dermis, die für die Hydratation und Ernährung der Haut sorgt; und der Hypodermis, der letzten Schicht der Haut, die die Fettzellen, die Adipozyten genannt werden, enthält und den Körper isoliert.

Die verschiedenen Formen von Hautkrebs

Das Hautkarzinom

Hautkarzinome treten am häufigsten nach dem 50. Lebensjahr auf und sind die häufigste Form von Hautkrebs. Langsam fortschreitend finden sich diese Krebsarten auf dem oberflächlichen Teil der Haut, der Epidermis. Sie treten oft in Bereichen auf, die von Sonnenbrand betroffen sind, wie Arme, Schultern, Nacken, Rücken und Hände. Im Allgemeinen sind sie gutartig und bei rechtzeitiger Erkennung leicht behandelbar.

Das Hautmelanom

Die zweite Form von Hautkrebs, die viel aggressiver ist, ist das Hautmelanom. Es kann sowohl junge Menschen als auch Erwachsene betreffen und hat keinen bestimmten Standort. Seine Entwicklung kann sehr schnell erfolgen. Man erkennt es an der Entstehung eines pigmentierten Flecks auf der Haut, der wie ein Muttermal aussieht. In fast 80% der Melanomfälle ist das abnorme Muttermal (helle Farbe, unregelmäßige Form und Konturen, zunehmende Größe) vor kurzem aufgetreten.

Eine Veränderung der Farbe und Form eines vorhandenen Muttermals kann ein Zeichen für ein Hautmelanom sein. Blutungen und farbige Läsionen treten auf und bleiben bestehen. Auf Nagelebene ist das Melanom durch das Erscheinen eines braunen Bandes unter dem Nagel erkennbar.

Das Melanom ist ein Krebs, dessen Häufigkeit ständig zunimmt.

Die Ursachen von Hautkrebs

Es gibt mehrere Faktoren, die zum Auftreten von Hautkrebs beitragen, darunter:

- Ultraviolette Strahlen, ob künstlich oder natürlich (Sonne): Schützen Sie sich mit Sonnenschutz, vermeiden Sie die Sonnenbestrahlung während der heißesten Stunden des Tages und UV-Kabinen.

- Melanom-Vorgeschichte. Ein familiärer Hintergrund kann zu Hautkrebs führen, ebenso wie eine persönliche Vorgeschichte des Melanoms.

- Die Anzahl der Muttermale, die die Person hat. Je zahlreicher sie sind, desto größer ist das Risiko eines Melanoms: Achten Sie auf Ihre Muttermale und konsultieren Sie einen Dermatologen oder Arzt, sobald eines von ihnen eine unterschiedliche Farben, unregelmäßige Kanten und einen Durchmesser von mehr als 5 Millimetern aufweist.

- Der Hauttyp (Fototyp). Je heller Haut und Haare, desto größer ist das Risiko, eines Melanoms.

Hautkrebsbehandlungen

Die Behandlung von Hautkrebs hängt vom Entwicklungsstadium des Melanoms, seiner Lage und dem Gesundheitszustand des Patienten (Alter, körperliche Verfassung) ab.

Die Behandlungen zielen darauf ab, das Melanom auszurotten, seine Verbreitung zu stoppen, das Rückfallrisiko zu verringern und Schmerzen zu lindern.

Der chirurgische Eingriff ist die meist verbreitetste Option zur Behandlung von Hautkrebs. Er ermöglicht die Entfernung des Melanoms, wenn es lokal ist. Als ergänzende Behandlung wird eine Immuntherapie vorgeschlagen, um die Wahrscheinlichkeit eines Krebsrückfalls zu begrenzen. Diese beiden Kombinationsbehandlungen werden in den Stadien I und II von Hautkrebs vorgeschlagen.

Das Stadium III entspricht einem ausgedehnten Hautmelanom mit nahen Metastasen. Um es zu behandeln, wird zunächst eine Operation durchgeführt. Als adjuvante Behandlung wird die Immuntherapie vorgeschlagen. Sie wird mit Alpha-Interferonen durchgeführt und hat zum Ziel, das Risiko eines Wiederauftretens so weit wie möglich zu reduzieren. Die externe Strahlentherapie ist eine weitere ergänzende Behandlung zur Operation.

Wenn es unmöglich ist, eine Operation zur Entfernung des Melanoms durchzuführen, ist eine Chemotherapie möglich.

Wenn sich das Melanom mit Fernmetastasen verbreitet hat (Stadium IV), stehen Operation, Immuntherapie, Chemotherapie und Immuntherapie zur Verfügung. Insbesondere die externe Strahlen- und Chemotherapie werden als palliative Behandlung vorgeschlagen. Das bedeutet, daß ihr Ziel darin besteht, die Entstehung von Hautkrebs zu begrenzen und die damit verbundenen Symptome (Schmerzen....) zu reduzieren.

Seltener können folgende Behandlungen vorgeschlagen werden:

- die Zerstörung der Metastasen durch Hochfrequenz: Es ist die Zerstörung von Krebszellen durch die Anwendung von Wellen, die sehr hohe Wärme abgeben.

- Kryochirurgie von Lebermetastasen. Diese lokale Behandlung von Metastasen besteht in der sich Einführung von Nadeln, die den Tumor bei intensiver Kälte einfrieren. - Chemotherapie an einem isolierten Glied.

Aktualisiert am: 25.01.18

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Autor: Carenity Redaktionsteam, Redaktionsteam

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