Info Brustkrebs

Unter Brustkrebs versteht man einen bösartigen Tumor im Bereich der Brust.
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BRUSTKREBS

Beim Brustkrebs handelt es sich um eine unkontrollierte Teilung von Zellen, die meist in den Brustdrüsen oder den Milchgängen stattfindet. Diese Zellen können in der Brust bleiben oder sich über das Blut oder das Lymphsystem ausbreiten.

Die Mehrheit der bösartigen Tumore entstehen in den Milchgängen. Zu unterscheiden sind ein duktales Karzinom in situ (DCIS), eine Brustkrebsvorstufe, bei der die krankhaft veränderten Zellen die Milchgänge nicht durchbrechen, sowie ein invasives Karzinom, bei dem die Tumorzellen diese Grenzen überschreiten.

Duktales Karzinom in situ

Ein duktales Karzinom in situ überschreitet die natürlichen Gewebegrenzen nicht und ist damit kein invasives Karzinom. Die entarteten Zellen bleiben hier in den Milchgängen – oder seltener – den Brustdrüsen. Das benachbarte Gewebe wird nicht befallen.

Ein chirurgischer Eingriff reicht in der Regel in Verbindung mit einer Strahlentherapie als Behandlung aus. Wird kein chirurgischer Eingriff vorgenommen, kann sich das duktale Karzinom in situ in seltenen Fällen zu einem invasiven Karzinom entwickeln.

Invasive Karzinome

Invasive Karzinome befallen das Gewebe, das die Milchgänge umgibt. Sie bleiben in der Brust und bilden zunächst keine Metastasen.

Sollten diese Tumore jedoch unbehandelt bleiben, ist es den Krebszellen möglich, sich an anderen Stellen des Körpers, meistens in der Leber, den Knochen und der Lunge, zu verbreiten und Metastasen zu bilden.

Verbreitung von Krebszellen über das Blut

Krebszellen können sich über das Blut verbreiten.

Wie bei allen anderen Krebsarten auch können sich Brustkrebszellen, die nicht behandelt werden, über die Lymphdrüsen unter dem Arm und über dem Schlüsselbein auf Wanderung gehen und sich so in anderen Organen verbreiten.
 

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Die Überlebensrate für Betroffene, die an Brustkrebs erkrankt sind, gehört mit zu den besten, ist aber abhängig vom Stadium, in dem der Tumor entdeckt und behandelt wurde. Ein Jahr, nachdem die Diagnose Brustkrebs gestellt worden ist, leben 97 % der Betroffenen noch. Nach fünf Jahren sind es noch 85 %, was an einer verbesserten Chemotherapie – insbesondere an der Entdeckung neuer Moleküle – sowie an Früherkennungsmaßnahmen liegt.

Faktoren, die die Prognose beeinflussen

- Größe des Tumors: Je kleiner der Tumor, desto besser die Prognose. Für einen Tumor mit einer Größe unter 1 cm liegt die Überlebensrate in den ersten fünf Jahren nach der Diagnose bei 90 %
- Grad der Ausbreitung der Tumorzellen in den benachbarten Lymphdrüsen: Sind die Lymphdrüsen noch nicht erreicht, ist die Prognose besser.
- Krebsart: Die Prognose für ein duktales Karzinom in situ ist besser als für ein invasives Karzinom.

Ab 30 Jahren hat jede Frau in Deutschland einen gesetzlichen Anspruch auf eine Tastuntersuchung ihrer Brust. Im Alter zwischen 50 und 69 Jahren können Frauen außerdem ihre Brust alle zwei Jahre röntgen und so eine Mammografie vornehmen lassen.
Ein in Zusammenarbeit mit Dr. Marc Espié, Hôpital St. Louis, Paris, entstandener Artikel.
 

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“ich habe seit letztes Jahr ein Knoten in der Brust. Seit Februar dieses Jahres ist er gewachsen....”

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“Ich bin 50 Jahre und habe das zweite Mal Brustkrebs. Ich weiß nicht, was ich tun...”

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“Mein Brustkrebs ist seit Januar weg und ich will auf jeden Fall andere Leute hier...”

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