Lungenkrebs: Ursachen und Risikofaktoren

Bei 80 % bis 90 % aller Patienten, die an Lungenkrebs erkrankt sind, spielt Tabakkonsum eine Rolle.

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Das Risiko eines Bronchial-Karzinoms erhöht sich bei Rauchern zum einen mit der Menge der täglich gerauchten Zigaretten bzw. Zigarren sowie zum anderen mit der Anzahl der Jahre des Tabakkonsums.

Der eingeatmete Rauch breitet sich in den Bronchien aus. Mit einer steigenden Anzahl an Zigaretten sowie im Lauf der Jahre beschädigt der Rauch auch die Lungen, so dass sich dort Krebs entwickeln kann.

Seltenere risikofaktoren

Auch wer über längere Zeit Gasen oder toxischen Substanzen ausgesetzt ist, kann an Lungenkrebs erkranken. Risikofaktoren sind eine Schadstoffbelastung der Innen- und der Außenluft.

Ein hoher Risikofaktor für die Entstehung von Bronchial-Karzinomen bei Nichtrauchern ist Radon. Mit Radon belastete Innenluft kann sehr gefährlich sein. Häuser oder andere Gebäude mit Rissen im Boden oder gestampften Erdböden können mit Radon belastet sein. Radon ist geruchlos und farblos und tritt an vielen Stellen der Erde aus.

Auch wer über einen längeren Zeitraum z. B. Asbest, Arsen, Cadmium, Kobalt oder Beryllium ausgesetzt ist, kann an Lungenkrebs erkranken.

Luftröhrenkrebs, Bronchial-Karzinome und Lungenkrebs werden auch durch Luftverschmutzung ausgelöst. Zu einer Schadstoffbelastung der Außenluft kommt es durch Industrie- und Dieselabgase.

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