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Patienten Diabetes Typ 2

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Thema der Diskussion

Carenity-Mitglied
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Guter Ratgeber

Hallo!

Wer von euch hat einen Zuckersensor?

Welche Vorteile hat das eurer Meinung nach gegenüber dem herkömmlichen "Pieks"? Wird ein solcher Sensor von der Kasse übernommen? Falls ja, in welchen Fällen?

Gruß

Verena

Beginn der Diskussion - 08.01.18

Wer von euch hat einen Zuckersensor? Wird er von der Kasse übernommen?
Carenity-Mitglied
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Guter Ratgeber

Ich habe auch gehört, dass es manchmal Allergien auf die Sensorpflaster geben soll. Wie ist das bei euch?

Wer von euch hat einen Zuckersensor? Wird er von der Kasse übernommen?
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Carenity-Mitglied
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Ich habe die Insulinpumpe Medtronic 640G in Verbindung mit dem rtCGM Enlite. Wurde nach einigem Kampf von der Krankenkasse übernommen. Bzgl. Sensorpflaster habe ich kein Problem bzw. unterklebe ich den Sensor und Transmitter. Die meisten Probleme treten beim Libre auf, das aber kein rtCGM ist, sondern ein FGM und kein Hilfsmittel, weshalb das Krankenkassen auch nicht übernehmen müssen. 

Wer von euch hat einen Zuckersensor? Wird er von der Kasse übernommen?
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Carenity-Mitglied
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Der Vorteil eines rtCGM liegt klar auf der Hand. Es kann die Verlauf gesehen werden, bewegt sich die Stoffwechsellage bzw der Glucosespiegel gerade nach oben oder unten. Kann ich mit Bewegung gegensteuern oder muss ich vielleicht sogar zusätzlich etwas essen wenn ich ungeplant einen Spaziergang mache usw. Mit dem rtCGM lässt sich die Stoffwechsellage einfach besser einschätzen und ich kann noch besser vorausschauend handeln. Der Pieks ist ja immer nur eine Momentaufnahme. Besonders wichtig für Viele ist der Verlauf nach dem Essen. Viele denken das da nicht viel passiert und erschrecken dann enorm wie der BZ nach dem Essen abheben kann, wenn man sich an solche Vorgaben wie Spritz-Ess-Abstand nicht hält. Auch die modernsten Insuline schaffen es nicht die Kohlehydrate einzufangen, wenn man erst beim oder nach dem Essen spritzt, auch wenn es seltene Ausnahmen gibt. Solche Verläufe sind mit einem rtCGM gut zu sehen. Das rtCGM hat gegenüber dem FGM (Libre) den Vorteil das es nach spätestens 12 Stunden kalibriert, also der Blutzuckermessung angeglichen wird, wodurch Abweichungen seltener sind, als beim Libre. Das Dexcom 5 ist sogar inzwischen ausschließlich für Therapieeintscheidungen zugelassen. Bei Libre und allen anderen Sensoren gilt nach wie vor das Therapieentscheidungen nur nach BZ-Messung erfolgen sollten. Wer sich auf den Sensor verlässt tut dies auf eigene Verantwortung.

Wer von euch hat einen Zuckersensor? Wird er von der Kasse übernommen?
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Guter Ratgeber

Wer möchte sich noch austauschen?

Wer von euch hat einen Zuckersensor? Wird er von der Kasse übernommen?
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Guter Ratgeber

Hallihallo!

Wie beantragt man so was?

Selbst oder über den Arzt?

Gruß vom

Jonas

Wer von euch hat einen Zuckersensor? Wird er von der Kasse übernommen?
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Da die Krankenkasse nur nach Verordnung des Arztes eine Kostenübernahme prüft sollte ein Sensor möglichst über den Arzt beantragt werden.

Wer von euch hat einen Zuckersensor? Wird er von der Kasse übernommen?
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Guter Ratgeber

Vielen Dank für die ausführliche Info, @Pseudo kaschiert‍ 

Wer von euch hat einen Zuckersensor? Wird er von der Kasse übernommen?
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Guter Ratgeber

Wer von euch hat noch einen Zuckersensor?

Wer von euch hat einen Zuckersensor? Wird er von der Kasse übernommen?
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Carenity-Mitglied
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Hallo, ich  hab den FreeStyle Libre. Wird vom Arzt verschrieben und vom Hersteller wird die Kostenübername bei der Krankenkasse beantragt. Ging ganz problemlos.