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Patienten Brustkrebs

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Thema der Diskussion



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Guter Ratgeber

Hallo,

dazu kann ich leider nichts beitragen - außer:

Brustkrebs beim Mann ist garnicht so abwegig.

Iregndwo habe ich mal einen Artikel darüber gelesen. Ich werde mal sehen, ob ich den noch wiederfinde. Ich werde ihn (den Artikel) dann einstellen.

koechli2606

Beginn der Diskussion - 28.07.16

Männer mit Brustkrebs


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Guter Ratgeber

Hallo,

es gibt tatsächlich reichlich Infos darüber. So abwegig ist das anscheinend nicht.

Jetzt ist die frage, ob wir daraus eine eigene Diskussion machen.

Hie erst einmal zwei ganz interessante Links dazu:

https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/brustkrebs-mann/

http://www.brustkrebs-beim-mann.de/brustkrebs-beim-mann/

Später dazu mehr.

koechli2606

Männer mit Brustkrebs


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Guter Ratgeber

Hier zur weiteren Info einen längeren Artikel als pdf-Datei:

Brustkrebs bei Männern – gibt es das überhaupt? Die Antwort der Experten lautet ja, wenn auch sehr selten. Brustkrebs gilt als typische Frauenerkrankung. Daher wird diese Tumorform bei Männern oft relativ spät entdeckt. Die Behandlung orientiert sich weitgehend an den Leitlinien, die heute für das Mammakarzinom der Frau gelten.
Bei der Informationssuche wie im Austausch mit anderen Betroffenen stoßen männliche Brustkrebspatienten jedoch schnell an ihre Grenzen. Fachleute widmen der Krankheit allerdings zunehmend mehr Aufmerksamkeit. Und betroffene Männer haben ein Selbsthilfe-Netzwerk gegründet.
Der Krebsinformationsdienst bietet für betroffene Männer, ihre Familien und Freunde einen kurzen Überblick sowie Links zu weiteren Informationen. Fragen zum Thema beantwortet der Dienst zudem am Telefon und per E-Mail. Die individuelle ärztliche Beratung kann der Krebsinformationsdienst allerdings nicht ersetzen.

Der Rest in der pdf-Datei"

Quelle:

https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/brustkrebs-mann/

koechli2606 

Männer mit Brustkrebs


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Guter Ratgeber

Ein weiterer Beitrag dazu:

Brustkrebs beim Mann

Alles Wichtige über Ursachen, Symptome, Diagnose und Therapie des männlichen Mammakarzinoms erfahren Sie im Beitrag Brustkrebs beim Mann.

Quelle:

http://www.netdoktor.de/krankheiten/brustkrebs/beim-mann/

,koechli2606

Männer mit Brustkrebs


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Hallo rundum,

das finde ich ja sehr gut, dass es hier auch um Männer mit BK geht, bzw. gehen wird. Ich bin selbst Betroffener (Diagnose etc. 2011) und der Ansprechpartner für Österreich des Netzwerks "Männer mit Brustkrebs", dass im 2. Beitrag verlinkt ist. Eines unserer Hauptziele ist es, Männer darüber aufzuklären, dass wir es auch bekommen können und ggf. schnell handeln müssen.

Anbei die beiden Vorstellfolder (Ö & D).

LG Robert

Männer mit Brustkrebs


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Guter Ratgeber

hDanke, roobert, für den Beitrag. zeigt es doch, dass sdas Theme nicht ganz unwichtig ist. Ich werde weitehjin "am Ball" bleiben und hoofe, dass wir uns gegenseitig austauschen können.

koechli2606

Männer mit Brustkrebs


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Guter Ratgeber

Ein weiterer Artikel zu Einführung ins Thema:

ttp://www.netdoktor.de/krankheiten/brustkrebs/beim-mann/?utm_source=Newsletter+11.08.2016&utm_medium=E-Mail&utm_term=Brustkrebs-beim-Mann-alles-ueber-die-Krankheit&utm_content=2

  Brustkrebs beim Mann

Von Marina Feichter

© vladimirfloyd - Fotolia

Brustkrebs beim Mann ist selten: Nur etwa ein Prozent aller Fälle von Mammakarzinom betrifft Männer. Trotzdem sollten Männer bei Veränderungen im Brustbereich zum Arzt gehen, damit gegebenenfalls frühzeitig eine Therapie eingeleitet werden kann. Lesen Sie hier mehr über Ursachen, Symptome, Diagnose und Therapie von Brustkrebs beim Mann!

Brustkrebs: Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Symptome Ursachen und Risikofaktoren Untersuchungen und Diagnose Behandlung Krankheitsverlauf und Prognose

Brustkrebs beim Mann: Selten, aber möglich

Nicht nur Frauen erkranken an Brustkrebs. Männer können in seltenen Fällen ebenfalls ein Mammakarzinom entwickeln. Im Jahr 2012 wurden in Deutschland 620 Brustkrebs-Neuerkrankungen bei Männern registriert, 150 männliche Patienten starben an dem Tumor. Zum Vergleich: Unter den Frauen gab es 2012 über 69.600 Neuerkrankungen und rund 17.750 Todesfälle.

Brustkrebs beim Mann entwickelt sich meist im Alter von 65 bis 79 Jahren. Das mittlere Erkrankungsalter bei Frauen liegt niedriger.

Statistiken zufolge wird Brustkrebs beim Mann oft in einem späteren Stadium diagnostiziert als bei der Frau. Der Grund ist, dass es für Männer kein Brustkrebs-Früherkennungsprogramm gibt (wie das Mammografie-Screening für Frauen) und viele Männer (und teils auch Ärzte) bei Veränderungen im Brustbereich nicht zuerst an eine mögliche Brustkrebs-Erkrankung denken.

Brustkrebs (Mann): Ursachen

Es sind einige Risikofaktoren für Brustkrebs beim Mann bekannt. Allerdings gibt es auch viele Betroffene, bei denen sich im Nachhinein kein auffälliger Risikofaktor erkennen lässt.

Genetisch bedingte Risiken

Brustkrebs beim Mann beruht in etwa einem Viertel der Fälle auf einer genetischen Veranlagung. Bei beiden Geschlechtern können bestimmte Genveränderungen (Mutationen) das Brustkrebs-Risiko deutlich steigern. Diese Mutationen können entweder spontan aufgetreten oder von den Eltern geerbt worden sein. Solche Genveränderungen, die mit einem höheren Brustkrebsrisiko einhergehen, betreffen vor allem die Gene BRCA-1, BRCA-2 und RAD51C (BRCA-3). Sie erhöhen aber nicht nur das Risiko für Brustkrebs, sondern auch für andere Krebsformen wie Prostata-, Bauchspeicheldrüsen-, Magen- oder Darmkrebs.

Ein weiterer Zusammenhang zwischen Genen und Brustkrebs stellt das Klinefelter-Syndrom dar – eine angeborene Störung der Chromosomenzahl bei Männern. Die Betroffenen haben ein oder mehrere zusätzliche weibliche X-Chromosomen und ein 20- bis 60-fach erhöhtes Risiko für Brustkrebs.

Hormone

Der männlichen Körper produziert nicht nur das männliche Geschlechtshormon Testosteron, sondern in geringen Mengen auch weibliche Geschlechtshormone (Östrogene). Eine Verschiebung im Gleichgewicht der Hormone kann zu Brustkrebs beim Mann führen. Ein erhöhter Östrogenspiegel bei Männern kann etwa durch starkes Übergewicht oder Lebererkrankungen (wie Leberzirrhose) bedingt sein. Experten diskutieren auch, ob Bodybuilder durch die längere Einnahme von Hormonen zur Leistungssteigerung ebenfalls ein höheres Brustkrebsrisiko haben.

Strahlung

Bei beiden Geschlechtern steigert langjährige oder hochdosierte radioaktive Strahlung im Brustbereich das Risiko für ein Mammakarzinom. Das gilt etwa, wenn jemand wegen einer früheren Krebserkrankung (wie Lungenkrebs) einer solchen Bestrahlung des Oberkörpers ausgesetzt war.

Weitere Risikofaktoren

Als weitere Risikofaktoren für Brustkrebs bei Männern gelten Hodenhochstand, frühere Hoden-/ Nebenhodenentzündung (Orchitis, Epididymitis) sowie Gynäkomastie (ein- oder beidseitige Brustdrüsenvergrößerung). Auch hier spielt ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt eine Rolle.

Möglicherweise ist hoher Alkoholkonsum ebenfalls ein Risikofaktor. Die epidemiologischen Daten hierzu sind aber nicht eindeutig.

Brustkrebs (Mann): Symptome & Diagnose

Folgende Symptome können auf Brustkrebs hinweisen und sollten daher ärztlich abgeklärt werden:

Knoten oder Verhärtungen der Brust

Einziehungen der Brusthaut oder Brustwarze Entzündungen oder Ausfluss aus der Brustdrüse Entzündungen oder Wunden im Brustbereich, die nicht abheilen vergrößerte oder verhärtete Lymphknoten in der Achselhöhle

In fortgeschrittenen Krebsstadien treten oft Gewichtsverlust und verminderte Leistungsfähigkeit auf. Hat der Tumor bereits Metastasen gebildet, sind weitere Symptome möglich wie Knochenschmerzen (Skelettmetastasen), Husten und Atemnot (Lungen- oder Brustfell-Metastasen) sowie Gelbsucht und Leberschwäche (Lebermetastasen).

Untersuchungen

Bei Verdacht auf Brustkrebs beim Mann werden (wie bei der Frau) zunächst Ultraschalluntersuchungen und Mammografie (Bruströntgen) durchgeführt. Aufgrund des viel dichteren Brustgewebes sind aber beide bildgebenden Verfahren bei Männern weniger aussagekräftig als bei Frauen.

Eine sichere Diagnose erlaubt nur die Analyse einer Gewebeprobe (Biopsie). Im Labor wird zudem getestet, ob die Krebszellen auf Geschlechtshormone reagieren, was für die Therapieplanung wichtig ist.

Eine Magnetresonanztomografie (MRT) mit Kontrastmittel wird empfohlen um zu erkennen, ob der Tumor die Brustwand (Thoraxwand) infiltriert.

Weitere Untersuchungen können eventuelle Metastasen im Körper aufzeigen. So lassen sich etwa mittels Skelettszintigrafie Knochenmetastasen aufspüren.

Brustkrebs (Mann): Behandlung

Brustkrebs bei Männern ist in Studien längst nicht so gut untersucht wie der von Frauen. Wie die Diagnostik orientiert sich daher auch die Behandlung an den Empfehlungen für das Mammakarzinom der Frau.

Operation

Brustkrebs beim Mann wird in der Regel operiert. Dabei kann der Eingriff oft nicht brusterhaltend durchgeführt werden, weil Männer nur sehr wenig Brustgewebe haben und der Tumor meist recht zentral sitzt. Stattdessen wird meist die ganze Brust abgenommen (Mastektomie). Das kosmetische Ergebnis wird von vielen Patienten als gut beurteilt.

Bei 35 bis 40 Prozent aller Patienten lassen sich bereits Krebszellen in benachbarten Lymphknoten nachweisen, weshalb diese gleich mitentfernt werden.

Abhängig vom individuellen Rückfallrisiko folgen auf die Operation oft noch weitere Therapien.

Strahlentherapie

Brustkrebs beim Mann kann nach der Operation zusätzlich bestrahlt werden, um Tumorreste abzutöten. Mehrere kleine Studien weisen darauf hin, dass männliche Brustkrebspatienten von einer Strahlentherapie profitieren: Das lokale Rückfallrisiko (Lokalrezidiv) nach einer Mastektomie sank. Das Gesamtüberleben ließ sich mittels Bestrahlung aber nicht verbessern.

Hormontherapie

Brustkrebs beim Mann zeigt fast immer ein hormonabhängiges Wachstum. Dann kommt eine Antihormontherapie mit Tamoxifen in Frage. Der Wirkstoff besetzt die Östrogen-Rezeptoren am Tumor und hemmt damit dessen Wachstum. Untersuchungen zufolge kann so die Überlebensrate der Patienten gesteigert und das Rückfallrisiko gesenkt werden.

Unklar ist aber, ob männliche Patienten gleichermaßen von einer Antihormonbehandlung profitieren wie Frauen und wie sich die Nebenwirkungen der Therapie abmildern lassen. Schätzungsweise etwa 20 Prozent der männlichen Patienten brechen die Hormontherapie aufgrund der Nebenwirkungen (wie verringerte sexuelle Lust, Impotenz, Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen) ab.

Für Frauen mit Brustkrebs stehen noch weitere Wirkstoffe (wie Aromatasehemmer) für eine Hormontherapie zur Verfügung. Ob diese auch gegen Brustkrebs beim Mann wirksam sind, ist nicht belegt.

Chemotherapie

Brustkrebs beim Mann kann nach der Operation oder (in fortgeschrittenen Stadien) vor dem Eingriff mit Chemotherapeutika behandelt werden. Bei der Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie werden der individuelle Gesundheitszustand, das Stadium der Erkrankung und das Alter des Patienten berücksichtigt.

Antikörpertherapie

Brustkrebs beim Mann (wie bei der Frau) ist manchmal HER2-positiv. Das heißt, auf der Oberfläche der Krebszellen sitzen zahlreiche HER2-Rezeptoren – Andockstellen für Wachstumsfaktoren. Hier bietet sich eine Behandlung mit Antikörpern gegen diese Rezeptoren (wie Trastuzumab) an. Zur Effektivität einer solchen Behandlung bei Männern gibt es aber nur wenige Daten.

Brustkrebs (Mann): Reha und Nachsorge

Nach der Erstbehandlung haben viele Patienten Anspruch auf eine Rehabilitation, etwa um die körperliche Erholung (zum Beispiel mit einem angepassten Trainings- und Bewegungsprogramm) und die Rückkehr ins Alltagsleben zu unterstützen. Eine psychoonkologische und sozialrechtliche Beratung kann ebenfalls helfen. 

Auch ein erfolgreich behandelter Brustkrebs beim Mann kann wiederkehren. Vor allem Männern jüngeren Alters und/oder mit einer genetischen Veranlagung für Brustkrebs werden gezielte Nachsorgeuntersuchungen empfohlen.

koechli2606

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