MIt bildgebenden Verfahren unnötige Biopsien vermeiden

https://www.carenity.de/static/themes-v3/default/images/de/header/brustkrebs.jpg

Patienten Brustkrebs

5 antworten

24 gelesen

Thema der Diskussion


Gepostet am
Guter Ratgeber

Mit bildgebenden Verfahren unnötige Biopsien vermeiden

Die Mammografie gehört bei der Früherkennung von Brustkrebs zu den wichtigsten Methoden. Durch eine Mammografie können Veränderungen im Gewebe sichtbar gemacht werden. Die Ergebnisse eines Mammografie-Screenings sind jedoch nicht immer einfach zu deuten. In etwa jede 20. Frau, die an einer Mammografie teilnimmt, hat einen auffälligen Befund. Ärzte schlagen dann meist vor, eine Biopsie vorzunehmen, also eine Gewebeprobe zu entnehmen.

In Deutschland werden jedes Jahr bei etwa 35 000 Frauen Biopsien vorgenommen. Nur bei ca. 50 % der Frauen, denen eine Gewebeprobe entnommen wird, liegt tatsächlich Brustkrebs vor.

Der Radiologe Sebastian Bickelhaupt vom Deutschen Krebsforschungszentrum hat es sich daher zum Ziel gesetzt, die diffusionsgewichtete MRT (Magnetresonanz-Tomografie) für die Untersuchung der Brust zu optimieren und sie mit computerbasierten Bildanalyseverfahren zu kombinieren. Mit Hilfe der diffusionsgewichteten MRT kann man die Bewegung der Wassermoleküle sichtbar machen. Brustkrebs verändert die Struktur des Gewebes, was wiederum die Bewegung der Wassermoleküle beeinflusst, ein Zusammenhang, den man für die Früherkennung von Brustkrebs nutzen könnte, so dass keine Gewebeproben entnommen werden müssten.

In einer von der Dietmar-Hopp-Stiftung geförderten Studie haben die Wissenschaftler nun bewiesen, dass ide optimierte diffusionsgewichtete Magnetresonanz-Tomografie in Kombination mit Bildanalyseverfahren zuverlässige Aussagen über bösartige Veränderungen in der Brust möglich macht. Untersucht wurden hierzu über 200 Frauen, bei denen nach einer auffälligen Mammografie eine Gewebeprobe entnommen werden sollte. Bevor es zur Biopsie kam, wurde das Brustgewebe der Frauen mit der neuen Methode analysiert. Die Zahl der falsch-positiven Befunde konnte mit Hilfe der neuen Technologie um 70 % gesenkt werden. Tatsächliche bösartige Veränderungen wiederum konnten von den Forschern in fast allen Fällen (60 von 61) erkannt werden.

Bevor die neue Methode in Kliniken systematisch zur Anwendung kommt, muss sie sich aber erst noch in größeren Studien bewähren.

Quelle:

Brustkrebs: Wie bildgebende Verfahren unnötige Biopsien vermeiden können

Wäre die neue Methode für euch eine Erleichterung?

Beginn der Diskussion - 25.02.18

MIt bildgebenden Verfahren unnötige Biopsien vermeiden
1


Gepostet am
Guter Ratgeber

Das sind ja gute Nachrichten. Ich hoffe, die neue Technik kommt bald deutschlandweit zum Einsatz.

Gruß

Verena

MIt bildgebenden Verfahren unnötige Biopsien vermeiden

Gepostet am

Ich finde auch, dass das wirklich mal gute Nachrichten sind. Ich habe die Biopsie damals total als unangenehm empfunden. Ich habe auch nicht ganz verstanden, warum man mir gleich 6 mal in die Brust getackert hat. 

Viele Grüße von Andrea

MIt bildgebenden Verfahren unnötige Biopsien vermeiden
1


Gepostet am
Guter Ratgeber

Das ist viel, @zeichnerin‍ !

MIt bildgebenden Verfahren unnötige Biopsien vermeiden

Gepostet am

Liebe Loreley, ich fand auch, dass es viel war. Ich war da damals total geschockt. LG Andrea

MIt bildgebenden Verfahren unnötige Biopsien vermeiden
1


Gepostet am
Guter Ratgeber

Hallo, ich finde das sind gute Nachrichten.

Ich empfand die Biopsie als sehr schmerzhaft. 

Liebe Grüße

Sonnenblume

Meistkommentierte Diskussionen