Fatigue bei Brustkrebs: Was hilft?

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Patienten Brustkrebs

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Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben herausgefunden, dass sich fünf Jahre nach der Diagnose die Lebensqualität von Brustkrebsbetroffenen fast wieder den Werten der Allgemeinbevölkerung angeglichen hat. 

Allerdings leiden Betroffene weiterhin vermehrt unter Schlafproblemen, kognitiven Beeinträchtigungen und unter Fatigue.
Im Laufe ihrer Erkrankung können Patientinnen an einen Punkt großer allgemeiner Erschöpfung kommen.
Antriebslosigkeit, ständige Müdigkeit und Kraftlosigkeit sind dann durch Schlaf und Erholung nicht mehr auszugleichen.
Dieser Zustand hält oft über Wochen an, was das berufliche und private Alltagsleben zusätzlich erschwert.

Wie kommt es zur Fatigue?

Zur Fatigue tragen oft viele Ursachen bei, wie etwa
-der Tumor selbst und Therapien, die in Stoffwechselprozesse und den Hormonhaushalt eingreifen,
-eine erbliche Veranlagung,
-zusätzliche körperliche oder psychische Erkrankungen.

Chronisch wird eine Fatigue, wenn die Beschwerden über Monate oder Jahre anhalten oder später erneut auftreten. Davon sind ca. 20-50% der Patienten betroffen.

Wie äußert sich Fatigue?

Typische Anzeichen sind:
-verringerte körperliche Leistungsfähigkeit
-vermehrtes Schlafbedürfnis
-anhaltendes Müdigkeitsgefühl, auch tagsüber
-Gefühl schwerer Gliedmaßen
-Antriebsmangel
-nachlassendes Interesse, Traurigkeit, Ängste, Konzentrationsstörungen etc. ähnlich wie bei einer Depression.

Was hilft bei Fatigue?

Am Anfang stehen Aufklärung und Sensibilisierung von Patientinnen und Angehörigen. Schon allgemeine Hilfen können vieles erleichtern, etwa indem Prioritäten gesetzt und ein regelmäßiger Schlafrhythmus eingeführt werden.

Daneben sind Bewegung und Psychotherapie integraler Bestandteil der Therapie von Fatigue. Bei Psychotherapie stehen vor allem Aufklärung, Verhaltensänderung, Konfliktverarbeitung und die Behandlung von Schlafstörungen im Vordergrund.

Bewegungstherapie

Es ist möglich, durch Sport Fatigue vorzubeugen oder bereits vorhandene Erschöpfungssymptome zu reduzieren. Das Bewegungstraining zielt auf den Erhalt bzw. Aufbau von Kondition und Muskelmasse ab.

Ideal sind Ausdauersportarten wie schnelles Gehen, Joggen, Radfahren, Schwimmen, Nordic Walking und Rudern. Auch Yoga, Tanzen oder leichtes Krafttraining können wirksam sein. Außerdem sollte Bewegung allgemein in den Alltag integriert werden.

Wie bewältigen Betroffene ihren Alltag?

Vielen Patientinnen hilft ein Fatigue-Tagebuch. Experten empfehlen zudem, die Aktivitäten allmählich zu steigern. Eine zu große Schonung hat dagegen keinen positiven Effekt auf die Fatigue-Symptome.

Und Sie, wie kommen Sie mit Fatigue zurecht? Was hilft Ihnen? Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Tipps!

Beginn der Diskussion - 10.09.19

Fatigue bei Brustkrebs: Was hilft?

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Hallo @AWildy@schneckelchen@Gundi57@Hoffnungsvolle@Sissi-Sissi@Spree57@PinkFightersSaar@AnneLoo@Doro1985@Loreley@Sonnenblume‍ und andere Mitglieder, möchtet ihr euch austauschen?
Viele Grüsse,
Dorothea

Fatigue bei Brustkrebs: Was hilft?

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Was hilft??🤔

Ich habe in den Fußsohlen links und rechts überall Minimum 25000 Ameisen gespürt. 

Dann Fatique selber das habe ich ausgehalten und Lymphdrainage bekommen. 

Es geht mir erst nach 5Jahren besser und diese Zeit ,sollte man sich geben.

Auszeit von allen.

Liebe Grüße

AWildy😊

Fatigue bei Brustkrebs: Was hilft?

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Hallo @AWildy‍,

danke für Ihren Kommentar. Während der 5 Jahre brauchten Sie viel Durchhaltevermögen, was hat Ihnen geholfen ausser der Lymphdrainage? Konnten Sie z.B. etwas Sport machen oder Reisen?

Einen schönen Tag wünscht
Dorothea  

Fatigue bei Brustkrebs: Was hilft?

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Hallo an alle,

Sport finde ich sehr wichtig, auch wenn es nur ein Spaziergang ist oder ein Video auf Youtube das man mitmachen kann. Manchmal denke ich nein, das dauert 20 Minuten das ist zu lange, aber danach bin ich froh dass ich es gemacht habe. Und es schaut ja auch sonst keiner zu, man kann sich also die Zeit nehmen.

LG, Ozeana