Morbus Crohn: Behandlung

Eine Therapie von Morbus Crohn zielt darauf ab, das überaktive Immunsystem zu unterdrücken.
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Schübe werden mit Aminosalicylaten (5-ASA-Präparate) sowie mit Kortikosteroiden behandelt. Die Einnahme erfolgt oral.
Bei starken Schüben können Kortikoide und sogar TNF-Blocker intravenös verabreicht werden.

Um Rückfällen vorzubeugen, ist außerdem eine Basistherapie nötig. Deren Ziel ist es, die Häufigkeit von Schüben sowie deren Stärke zu reduzieren und das Voranschreiten von Schäden im Darm zu begrenzen.
 
Bei Morbus Crohn werden Immunsuppressiva, wie Azathioprin oder Methotrexat (MTX), verordnet. Sollte diese Behandlung nicht wirken oder schlecht vertragen werden, wird auch auf TFN-Blocker zurückgegriffen.

Sollten Medikamente nicht mehr ausreichen oder sollte es zu Komplikationen, wie z. B. zu einem Abszess in der Bauchhöhle, kommen, kann auch ein chirurgischer Eingriff nötig werden. In diesem Fall entfernt man das kranke Gewebe und versucht dabei, so wenig wie möglich herauszunehmen.

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