Morbus Crohn: Ursachen und Risikofaktoren

Die Ursache von Morbus Crohn ist noch nicht bekannt. Forscher verfolgen jedoch mehrere Ansätze.
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Obwohl noch kein Gen identifiziert werden konnte, das Morbus Crohn verursacht, konnten etwa 100 Gene bestimmt werden, die für eine Prädisposition (genetische Vorbelastung) sprechen. Dadurch dass sich in bestimmten Familien Fälle von Morbus Crohn häufen, geht man ebenfalls davon aus, dass die Gene bei der Erkrankung eine Rolle spielen.

Was Umweltfaktoren anbelangt, handelt es sich bei Tabakkonsum um einen wichtigen Punkt. Außerdem kann es auch sein, dass andere Faktoren, die mit unserer westlichen Lebensweise in Zusammenhang stehen, Morbus Crohn begünstigen. Keiner dieser Faktoren wurde jedoch bislang identifiziert.
 
Forscher verfolgen derzeit noch weitere Ansätze, wie z. B. den eines Ungleichgewichts der Darmflora. So könnte die Darmflora dazu beitragen, dass die Krankheit entsteht oder sich aufrechterhält.
 
Es wurde auch in Betracht gezogen, dass Ernährung (beispielsweise Lebensmittelunverträglichkeiten) oder Stress Morbus Crohn begünstigen können. Ernährung und Stress sind jedoch nicht für das Entstehen der Erkrankung verantwortlich. Es ist jedoch möglich, dass sie einen Schub auslösen.

Man vermutet außerdem, dass es sich bei Morbus Crohn um eine Autoimmunerkrankung handelt, bei der das Immunsystem gegen körpereigenes Gewebe - in diesem Fall das Vorhandensein von Bakterien im Verdauungstrakt (Darmflora) - reagiert.

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